Mir fällt gerade auf, dass ich mehr schreibe, wenn es mir schlechter geht. Das heißt im Umkehrschluss noch lange nicht, dass es mir jetzt richtig gut geht. Aber der Druck etwas rauslassen zu müssen, ist nicht so groß.
Es läuft, ich bin auf dem Weg. Auf dem richtigen Weg und vor allem gehe ich ihn aus freien Stücken und nicht wiederwillig. Im letzten Jahr wurde mir ein Weg aufgezwungen. Ungerne und mit Aufmüpfigkeit. Immer in der Gewissheit, dass (auch wenn sie es ehrlich meinten und mir helfen wollten) jemand mir das vorgegeben hat.
Heute läuft‘s. Ich gehe selber. In meinem Tempo und merke, dass das gar nicht mal so langsam ist .
25. Januar 2026 14:15 — 14:15
Das zu lesen macht mir grad große Freude! 🙂
25. Januar 2026 16:20 — 16:20
Sehr gut. Immer den eigenen Weg finden, das ist wohl das wichtigste.
25. Januar 2026 18:51 — 18:51
Oh ja, viel zu lange bin ich Wege gegangen, die nicht meine waren.
25. Januar 2026 16:38 — 16:38
Das kribbelt richtig beim Lesen..
26. Januar 2026 17:33 — 17:33
Hallo liebe piri!
Mir wird richtig warm ums Herz, wenn ich deine positiven Zeilen hier lese.
Dein Weg
nicht angeleitet
sondern getragen
der weg
legt sich
unter die füße
damals
zu viel richtung
zu wenig raum
schritte
die nicht gefragt wurden
heute
ein gehen
das hört
auf den körper
auf das zögern
auf das ja
tempo
entsteht
ohne eile
nicht langsam
nur stimmig
und bleibt
© Anne Seltmann
Herzliche Grüße
Anne
26. Januar 2026 19:42 — 19:42
❤️
26. Januar 2026 23:59 — 23:59
Das klingt positiv und ich freue mich für dich – für euch.