Zur Nacht

Toleranz will gelernt sein. Am besten fängt man damit an, Nachsicht gegen sich selbst zu üben. Robert Muthmann

Leichter gesagt, als getan. Immer wieder plagen mich Fragen: War das richtig, was ich gesagt habe? Hätte ich nicht anders handeln sollen? War ich zu schroff?

Gedankenachterbahn mit inneren Zensor an Bord. Aber was war, war, und ist nicht mehr zu ändern. Dann wäre es doch gleich klug, Dinge hinzunehmen und Frieden mit sich selber zu machen – es ist ein erster Schritt. 

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨ Bitte kommentiert! ✉️

Kategorien: Kuddelmuddel

1 Kommentar

  1. Naja, es gibt ja nicht nur entweder/oder. Wenn ich mich blöd verhalten habe, oder zweifle, ob ich etwas komisch formuliert habe oder so, finde ich es wichtig, das noch einmal durchzudenken. Wer nachhakt, kann auch Dinge wieder rücken. Es ist natürlich längst nicht alles wieder rückgängig zu machen, auch wenn man eine Sache auch nur versehentlich vermasselt hat. Und spätestens dann ja: Frieden schließen mit sich und dem, was war.

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