Zwischen den Jahren
ist auch nicht anders
anders,
als zwischen der Zeit
Zwischen der Zeit
ist Gegenwart
keine Vergangenheit
und noch nicht
Zukunft
Dazwischen sein
heißt es
dabei sein
heißt es
Vielleicht
heißt es
neues zu wagen
– immer und immer wieder neu
© petra ulbrich
1. Januar 2026 10:12 — 10:12
Guten Morgen liebe piri!
Dir und deinen beiden Herzensmenschen alles Gute für das Jahr 2026.
Wenn ich dein Gedicht lese, spüre ich etwas sehr Vertrautes: Dieses Schweben zwischen dem, was vorbei ist, und dem, was noch nicht angefangen hat. Mir gefällt, wie ruhig und weich es das „Dazwischen“ beschreibt — nicht als Leere, sondern als einen Moment, in dem es wirklich da sein darf.
Die Wiederholungen fühlen sich für mich an wie ein inneres Zusprechen: Es ist okay, hier zu sein. Nicht gleich zurückschauen, nicht sofort vorausrennen. Einfach Gegenwart. Und genau daraus wächst dann plötzlich der Mut — dieses leise „Vielleicht“, das einlädt, Neues zu wagen.
Für mich ist es ein stiller, tröstlicher Text: Er erinnert mich daran, dass Veränderung nicht mit Druck beginnt, sondern mit einem bewussten Augenblick.
Wundervoll finde ich dein Gedicht!!!
Herzliche Grüße
Anne
1. Januar 2026 11:08 — 11:08
Oh Dankeschön, liebe Anne!
Auch dir die besten Wünsche im neuen Jahr!
1. Januar 2026 12:17 — 12:17
Danke für dieses schöne Gedicht liebe Piri.
26. Februar 2026 6:08 — 06:08
Dein Gedicht hat mich gerade gefunden – es passt so toll zu einem Projekt, das gerade (teils in der Realität, teils noch in meinem Kopf) am Entstehen ist. Es gibt eben doch manchmal genau den richtigen Zeitpunkt für die richtigen Worte:-)
(Sie vorgelesen zu bekommen, ist noch schöner. Hast Du das Gedicht selbst eingesprochen?)
26. Februar 2026 8:34 — 08:34
O danke. Wenn das Projekt spruchreif ist, mache ich gerne mit – wenn ich darf. Und ja, ich habe es selbst eingesprochen!