… hatte ich einen klugen, wunderbaren und ausgefeilten Gedanken fürs Blog. Es ging ums Angsthaben, Pazifismus, Verlässlichkeit und Selbstverwirklichung. Komplex und durcheinander, wie es meiner Persönlichkeit entspricht. Dieser nächtliche Gedanke war wohlgeordnet und mir wurde auf einmal klar, dass ich nur bedingt Einfluss auf mein Leben habe. Dass ich viel fremdbestimmt bin und dass mich das zerreißt.
Einerseits liebe ich das Leben, das ich führe. Ich lebe es freiwillig und mit sehr viel Liebe. Diese Liebe engt mich ein, aber ich möchte/will die Umstände nicht ändern. Denn wenn ich das täte, würde es drei Leben völlig durcheinanderwirbeln.
Andererseits würde ich gerne ausbrechen, um endlich einmal wieder das zu tun, was ich möchte. Mein Pflichtbewusstsein, meine Disziplin und nicht zuletzt die unendliche Liebe hält mich ab …
2. Mai 2026 9:39 — 09:39
Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Das eine tun – die Liebe – und das andere nicht lassen – das Ausbrechen. Das muss doch möglich sein, Entlastungsinseln zu schaffen, so richtige Inseln, wo sich’s für dich lohnt auszubrechen, wo du aber auch Vertrauen haben kannst, dass es den Junioren gut geht und dass angemessen reagiert wird, falls es nicht so sein sollte. Dann, erst dann kann deine Liebe unendlich werden.
Herzlich – Walter