Schlagwort: Kuddelmuddelgedankenchaos

Nachtgedanken

Nein, nicht schon wieder trübsinnige – tränenreich sind sie in letzter Zeit oft. Vorweg; meine Lunge hat sich erholt, Probleme wird sie immer wieder machen, sie ist meine Schwachstelle. Es heißt ja, wer Lungenprobleme hat kann nicht loslassen. Da mag was dran sein. Näher drauf eingehen möchte ich aber nicht!

Froh bin ich, dass ich generell wenige körperliche Gebrechen habe, diesbezüglich bin ich fit, wenn ich auch mehr machen könnte. Nur diese Atemlosigkeit bremst.

Heute Nacht nach dem Juniorendrehen konnte ich nicht wieder einschlafen, da habe ich Achim Reichel rauf und runter gehört und mir wurde auf einmal leicht zumute. Meine Tränen rannten, ich ließ sie rennen. Nass war mein T-Shirt, der Rotz lief mir aus der Nase (Tschuldigung für dies unschöne Bild!), ich war bei mir wie schon lange nicht. Heute morgen sehe ich noch zerzauster aus als sonst, verquollen bin ich seit Tagen. Irgendetwas Gutes möchte ich für mich tun. Darüber werde ich nachdenken.

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Herzlichen Dank für alle Kommentare, es sind keine dahingeschriebene – mir tun sie gut und sie rütteln an mir.

Nacht und Tag

Was in der Nacht geredet wurde, wischt der Tag aus. | Aus Arabien 

09:13 Uhr – Die Betten sind abgezogen und in der Waschmaschine, der Kerle hat mir einen Kuß auf die Wange gedrückt und gesagt: „Du Mama, ich hab dich lieb!“ Ich habe den Volkshochschulkurs QiGong gekündigt, ich wollte da sowieso nur hin, weil ich dachte dort Menschen kennenzulernen. Die Dozentin ist nett, aber die Bewegungen mag ich nicht. So muss man sich trennen und mir, die immer an allem festhält, mir fällt es schwer Ade zu sagen.

10:13 Uhr – Das wird heute ein Fortsetzungsbeitrag mit kleinen Momentaufnahmen: Es passiert wieder, dass sich Menschen zurückziehen, weil sie überfordert mit meiner Situation sind. Im Leben und hier im Blog. Und dabei kann ich es ihnen nicht verdenken (sagt man das so?). 

12:39 Uhr – 

16:38 Uhr – Wiebke steht am Fenster und wartet, wartet darauf, dass der Fahrer, der sie und Carsten zur Bandprobe abholt, vielleicht doch ein Viertelstündchen eher kommt, um ein paar Späßchen mit ihr zu machen. Sie singt ihre fröhlichen Kauderwelschlieder. 

schreiben

Ich habe mir nie vorgenommen, zu schreiben. Ich habe damit angefangen, als ich mir nicht mehr anders zu helfen wusste. Herta Müller

Mit Herta Müller mich zu vergleichen wäre Anmaßung, tu ich auch nicht. Das Zitat sagt doch nur das, was ich denke. Manchmal schießen Gedichte aus mir heraus, manchmal einfach nur Gedanken. Nachdenklich war ich schon als Kind, habe alles infrage gestellt, konnte mit Sprüchen nichts anfangen. Sondergedanken! Januargedanken unterm Sternenhimmel sind nie ein Rosengarten und da entdeckte ich staunend mich selbst!

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Darf ich eigentlich um meine Gedichte buhlen – ich wünschte, sie würden als Lyrik gesehen. Frühling ist noch nicht.

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