Behinderung, Familie, Junioren, Kuddelmuddel

Quasselstrippe

Carsten kaut mir ein Ohr ab. Von der Sekunde an, als er wach war, redete er heute Morgen ohne Punkt und Komma. Von Weltraumabenteuern, die er nächstens bewältigen konnte, bis zu der ungeliebten Betreuerin, die noch mindestens eine Woche krank geschrieben ist und dass ihm das einerseits freut, andererseits aber auch nicht, weil die Gruppe unterbesetzt ist und keine guten kognitiven Angebote stattfinden. Er redet davon, dass es langweilig ist und er sich auf die Physiotherapie freut. – Ich nicht, denn mir tun noch immer sämtliche Gelenke weh!

Wiebke hat sich gestern Abend noch geschminkt und ist so schick ins Bett gegangen. Da sie sich selber ausziehen kann und ich um 22:00Uhr nur kurz gucke, ob sie auch zugedeckt ist, habe ich die Kriegsbemalung nicht gesehen. Baden, Bett waschen, Teppich putzen – denn der wurde kurzerhand mitgeschminkt. „Ich will aber heute nicht turnen!“ Mein Töchting ist gerade auf Oppositionskurs. Gestern wollte sie schon nicht zur Bandprobe, weil‘s ihr da zu laut ist. Als ich zum abholen kam, war sie noch feste am trommeln…

Wenn ich Kommentare bekomme, dann freu ich mich sehr. Wenn ihr wollt, könnt ihr uns auch gerne etwas in den imaginären Hut werfen!

Allgemein, Junioren

Babys schlafen

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Alles schläft hier!
„Du Mama, hast du mal ne Kiste für mich?“
„ja, für was brauchst du die?“
„für mein Baby, das braucht ein Bett – wenn wir doch alle krank sind, dann darf so ein kleines Baby erst recht nicht ohne Zudecke und warmen Kissen sein!“

Wiebke ist – je nach Lust und Laune – eine gute Puppenmutter. Nur manchmal, aber äußerst selten, schmeißt sie ihre Sippschaft quer durch’s Zimmer… Heute liegen ‚Mama‘ und ‚Kind‘ einträchtig nebeneinander und nur ab und zu, wird das Puppenkind entweder geküsst oder es bekommt einen Nasenstüber.


Ich bemühe mich seit gestern Nachmittag um eine Haushaltshilfe der Krankenkasse – aber auch hier dauert es, bis ich überhaupt eine sachverständige Mitarbeiterin an die Telefonstrippe bekam. Bei einer Zusage, habe ich deswegen noch lange keine Haushaltshelferin im Krankheitsfall – denn in unserer (und den anderen) Diakoniestationen sind Mitarbeiter krank oder können sooo früh (6:30uhr) noch nicht da sein.