Schlagwort: behinderte Menschen

niemals genügt

Man soll niemals sagen, dass alles aus ist; es genügt ein klein wenig Glück, und alles kommt wieder. | Émile Zola

Eine unerwartete Anerkennung, die mich sehr gefreut hat, habe ich nach einem gemeinsamen Mittagessen mit zwei befreundeten Frauen bekommen. Die Junioren waren dabei und hatten Spaß. Eine schrieb mir im Nachklapp diese Zeilen auf WhatsApp:
Es wurde mir jedoch dabei wieder deutlich, wie sehr du selbst bei einer sogenannten „einfachen Aktion“ ständig gefordert bist – mit Aufmerksamkeit und Engagement deinen Junioren gegenüber – großen Respekt !! ♥️

Ich selbst habe das nicht wahrgenommen, es ist für mich selbstverständlich und totale Normalität. Es hat mich gefreut, dass diese Frau das gesehen hat. 

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Baklava, Nudeln mit Soße und der Tag danach

Wie fange ich an? Mit den Herzklopfen im Vorfeld? Oder mit der Soße, für die ich vergessen habe Oregano einzukaufen? Vielleicht mit den beiden Betten, in denen ein Malheur passiert ist und die schnell noch gewaschen werden mussten? Fange ich damit an, dass ich mir am Morgen gewünscht habe, es wäre endlich Mittag und am Mittag, die Zeit würde ganz langsam vergehen?

Geschehen ist es umgekehrt!

Aber eigentlich fehlen mir die Worte für den gestrigen Samstag. Aufregend war es – das Blind Date mit Isabel. Meine Vorfeldbedenken hätte ich gut gleich über Bord schmeißen können. Sie waren völlig unnötig. Schon durchs Fenster sah ich, dass mir dieses Paar (der Mann war auch dabei) sympathisch ist. Es war heimelig schön, sehr vertraut und leider viel zu kurz. Die wichtigsten Fragen – ach, was sind schon wichtige Fragen, wenn man sich gegenübersitzen kann – viele Fragen kommen jetzt erst hoch. Ich hätte es wie Carsten machen sollen, er hat losgeplappert und ohne Scheu gefragt. Von diesem kleinen Mann kann ich lernen!

Liebe Izzy, es war wunderbar. Die glitzernden Tränchen, der krümelnde Schokokomuffin und unkomplizierte liebe Gäste haben den Feiertag perfekt gemacht – nein, die Gäste waren mein Highlight, besonders die wunderbar emphatische an der Stirnseite unseres Esstisches. Dankeschön!

P.S.: und wir haben kein einziges Foto geknipst, dafür aber tausend jetzt im Herzen.

pitsche, patsche, padder, nass

Nur kurz wollten wir ins Dorf, nur kurz den neuen Bäcker begutachten und eine Brezel kaufen. Das Töchting übt zu bestellen und nutzt jede Gelegenheit dem Verkaufspersonal nicht ins Gesicht gucken zu müssen. Wie das allerdings mit dem Bestellen klappen soll, das wissen die Götter!

Wiebke hat bestellt. Zwar keine Laugenbrezel, sondern einen Berliner: „Carsten wir teilen uns den, okay?“ „Joa, können wir machen.“

Wir kommen aus dem Ladengeschäft kaum raus, weil die Straße davor aufgerissen ist. Keine zwei Meter weiter öffnen sich die Wolken und sturzbachmäßig fängt es an zu pladdern. Dicke Tropfen – platsch! Zurück geht nicht. Nach vorne und los. 

Auf dem halben Weg nach Hause ist unsere Dorfbücherei! Nass, wie Nachbars Katze rennen wir in den Vorraum. Wiebke fällt schnell ein, dass sie noch Tonie-Figuren (Hörspiele) braucht und Carsten meint: „Mama, das Buch, was wir grad lesen, ist nicht der Burner! Können wir nach einem anderen Roman gucken?“

Also Lesestoff ausleihen  – mit durchweichter Hose und Anorak, der den Namen nicht verdient.

Wenigstens war es anschließen auf dem restlichen Heimweg nur tröpfelig. Daheim haben wir uns umgezogen und es gab was feines zu trinken.  

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