Gestern hat es sehr viel Wasser in unser Souterrain gedrückt! Mein Schlafzimmer, ein Gästezimmer mit kleiner Küche und Bad und der angrenzende Keller standen teilweise mehr als 5 cm unter Wasser. Nicht so dramatisch wie im Westen Deutschlands, aber mir hat’s gereicht. Nach den Sorgen um Carsten – und diese sind ja noch lange nicht vom Tisch, jetzt auch noch feuchte Wände, aufgequollene Schränke, triefnasse Teppiche und Chaos mit verzogenen Türen und momentan noch kleineren Pfützen.
Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich nicht mehr kann. Mir zittern die Knie, mein Puls rast, der Kopf ist zentnerschwer und pocht, mein Nacken ist steif, Carsten kotzt und Wiebke hat ihr Bett nass gemacht. Die Aufregung reicht uns allen. Ich stehe am Rande des Nervenzusammenbruchs.
… und dennoch ist es glimpflich abgegangen, wenn ich daran denke, wie es in anderen Landesteilen gewütet hat, mit Toten und Hauseinstürzen.