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Nachts

Heute Nacht konnte ich schlafen und bin ohne Bauchschmerzen aufgewacht, habe nicht gegrübelt und konnte sogar lachen.

Jetzt sitze ich auf dem Bett und habe wieder einmal weiche Knöchel – ein Banktermin steht an und zur Krankenkasse muss ich auch. Am liebsten täte ich für 8 Wochen in eine Klinik gehen. Funktioniert aber nicht, denn dann wird das Pflegegeld gekürzt, das Persönliche Budget zusammengestrichen und die Ver- und Umsorgung der Junioren wäre nicht gewährleistet. Beide müssten in ein Heim, und genau das will ich ja durch diesen Kraftakt, den ich grade nur mit Mühe und Not stemme, verhindern.

Die Katze beißt sich in den Schwanz.

Ich denke, es gibt zu wenige Psychotherapeuten. Es kann nicht angehen, nur sporadische Termine zu bekommen. Mit Medikamenten habe ich auch schon jongliert und fast alle nicht vertragen. Jetzt möchte ich es mal mit Methylphenidat probieren. Durch mein ADS – es ist noch nicht eindeutig diagnostiziert – wegen passt besser, verspreche ich mir dadurch auch eine psychische Linderung. Doch wie sag ich’s meinem Arzt? Ich trau mich nicht, will ihm nichts vorschreiben und seine Diagnose anzweifeln.
Meine kleine Schwester nimmt dies Mittel und kann sich viel besser konzentrieren und somit ihr Leben besser gestalten…

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Warum privat und nur auf Einladung

Weil ich krank bin und einfach ungefiltert aufschreiben will!

Ich fühle mich überfordert und bin mit allem allein. Meine Strukturen, die mein Mann mir gemacht hat bröckeln und ich bin so von den verschiedensten Meinungen verunsichert und durch ADS und Asperger verkrustet, dass ich schwimmen muss, ohne es zu können.

Die Psychologin hilft mir nicht. Sie macht eigentlich alles noch unsicherer, zudem bekomme ich kaum Gesprächstermine…