Gedankenchaos

menno

Menno

Seit Jahren rätsle ich, was denn „menno“ heißt. Ja ich weiß, ein Ausruf, aber woher kommt dieses seltsame Wort? Nachdem es mein Töchting am Tag mindestens dreimal sagt, dachte ich mir: das muss ich mal eruieren.

Es kommt aus dem französischen mais non und bedeutet: aber nicht doch; nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem von Kindern in der Französischen Besatzungszone in Deutschland aufgenommen und durch diese weiter verbreitet.

Behinderung, Junioren, Kuddelmuddel

freitags

Fünf Uhr fünfundvierzig klingelt mein Wecker, schon früher bin ich hellwach. Dennoch brauche ich einen Kaffee, einen heißen, und stelle erschreckt fest, dass die Bohnen nur für eineinhalb Tassen reichen. 

Der Himmel ist hellblau mit blaßweißen Schleierwölkchen, kein Wind weht. Auch dann nicht, als ich ‚Durchzug‘ mache! Die Junioren jubeln innerlich, das Wochenende kommt, und doch wieder freuen sie sich nicht, weil das Wochenende kommt und Helfer*innen nicht da sind. 

Vorm Haus fahren viel mehr Autos als sonst vorbei – hoffentlich ist die Baustelle im Dorf endlich vorbei, denn es nervt. Carsten macht es Spaß, die Fahrzeuge zu beobachten, zu zählen. Dabei verzählt er sich regelmäßig, und mehr als zwanzig werden es nie …