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auf dem Weg nach Hause

Alles Liebe und viel Glück. Daheim angekommen, hab ich wieder gesehen, dass ein Bächlein vorm Eingang geflossen war. Keller ist zum Glück trocken, aber weitere Unwetter sind angekündigt. Spinnen flüchten sich ins Haus und die Eidechsen von der Steinmauer wollen wahrscheinlich auch bald Asyl. Die Grasfläche wird langsam wieder grün und die – wie heißen denn die Hängeblumen, die mein Nachbar hegt und pflegt? – Geranien fleddern vor sich hin …

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16:54 Uhr – Manchmal gibt’s zum Nachmittagskaffee Tee, dafür aber mit Mohnschnecken und Sahnehäubchen. Ein bisschen schief aufgesetzt und die Gummibärchen werden, bevor sie verputzt werden, nach Farben sortiert und gehäufelt!

noch weiß ich nichts

Aber genau das ist es – wenn ich morgens, nachdem die Junioren aus dem Haus sind – die Nachrichten nachklingen lasse, vom Hunger in der Welt höre, vom Klimawandel, von den Kriegen auf unserem Planeten, dann bin ich erst einmal randvoll und nicht ein bisschen aufnahmefähig. 

Ich lese in Blogs Belangloses und denke mir: gut ist‘s. Weil nämlich das seine Berechtigung hat. Nur immer ernst sein, macht auf die Dauer zwar nicht unbedingt unglücklich, aber viel Spaß hat man dennoch nicht.

Heute bin ich unterwegs, vormittags in Sachen Gesundheit – mein Töchting hat extrem geschwollene Beine, der Kerle mal wieder Augenprobleme – mittags in Sachen Inklusion, vorher aber noch schnell selbst zur Physio. Am Nachmittag wird’s hier faul! Naja was man so faul nennt, bisschen Pflege (Fingernägel und Fußnägel bei beiden Junioren schneiden – der Kerle wird dabei zetern, wie ein Rohrspatz und das Töchting ein Solidaritätsgeschrei loslassen), etwas vorlesen (wir lesen gerade ein Buch über ein verrücktes Faultier), puzzeln (wo ist das blaue Teil mit dem Fitzelchen Wolke?) etc. pp.

Habt einen schönen Tag!

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Mögt ihr Tests? Dann ist hier ein Newstest! Wie gut bist du im Umgang mit Nachrichten im Internet?

Flügel

Die Flügel sind gestutzt

Ich kann nicht mehr fliegen
Stürze ab und bleibe liegen

Damals, als die Zeit noch schön
Niemand hat sie so gesehn
Wie ich

Damals, als die Flügel länger waren
In den bunten jungen Jahren
War ich klein

Mit den großen schweren Zeiten
Und den begrenzten Möglichkeiten
Kam die Schere […]

© petra ulbrich

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Ein Gedicht von vor mehr als vier Jahren.  Ich bin noch immer und vielleicht sogar noch mehr kalone, fix und fertig, müde und kaputt. Doch, wer mich kennt, weiß, dass ich nicht aufgebe. Niemals aufgebe, auch wenn ich am Boden liege.

Wie sagte meine,  ach so liebevolle Oma: Dreh dich um, wenn du am Boden liegst, dann kannst du die Sterne beobachten, bis du die Kraft hast wieder aufzustehen! 

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