Kategorie: Gedicht
Windbrausen
Der Wind braust ums Haus
wirbelt Blätter
Gedanken und Gefühle
Treibt mich
zum Wald
zu Prügel und Moos
Trägt mich weiter
zum Baum
und umhüllt
mich
mit
Zweigen und Geschichte
© petra ulbrich
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Kein neues Gedicht und doch aktuell.
Es ist einigermaßen trocken, der Wald ist zwar ein Stück entfernt, aber die Weinberge locken. Ohne Musik auf den Ohren. Ohne Handy. Ohne störende Gedanken – hoffentlich. Ein Schritt vor den anderen. Schritt für Schritt für Schritt. Mit Wind von vorne und Rückenwind zurück.
Zwischentöne und ein Herbsthaiku
Deine Zwischentöne sind nicht meine Zwischentöne und manchmal sind sie sehr subtil und kaum zu vernehmen. Man muss sich schon sehr gut kennen, um zu sehen, dass etwas nicht stimmt.
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Grün gelb rotes Laub
leuchtet in Tagesstunden
Nebel am Morgen
© petra ulbrich
By the way: ich mag das Elend der anderen nicht sehen und komme doch nicht dran vorbei.
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18:16 Uhr – Die Maus erklärt unsichtbare Krankheiten.
