Kategorie: Gedanken

morgens verschlafen

… bringt den ganzen Tag durcheinander. Aber ich war auch sehr spät dran!
Die Junioren werden um viertel nach acht mit dem Malteser-Bus abgeholt, ich bin um halb acht wachgeworden. Ohne Kaffee musste ich holterdiepolter erst den Kerle aus dem Bett holen und anziehen und dann das Prinzessinentöchting. Der Kerle war perplex und sehr kooperativ, das Töchting mal wieder extrem zickig und obendrein ein ganz klein bisschen nässlich. Sie machte sich doppelt so schwer und hatte zusätzlich noch Sonderwünsche.

Alles ging im Galopp. Waschen, anziehen, was trinken, auf den Rolli setzen – alles mal zwei. Vorsicht, jetzt kommt Eigengelob: ich habe mich selbst übertroffen und war um zehn nach acht fix und fertig! Auch zweieinhalb Schluck Kaffee hatte ich da schon getrunken.

Allerdings hängt verschlafen, den ganzen Tag an mir wie Pech und Schwefel. Ich stehe vor meiner verschlossenen bevorzugten Raritätengärtnerei, im Biocorner gab es nur schrumplige Mandarinen, die Pastorenfreundin hat einen größeren Auftrag für mich und ihre neue alte Freundin hängt sich gleich an; sie möchte auch einen Armtrainer. Auf dem Parkplatz des Drogeriemarktes hätte ich um ein Haar einen teuren Sportwagen touchiert – dummer blöder Fehler – nichts passiert. Nur geschwitzt. Meine Nase juckt, mein rechtes Schienbein ist aufgekratzt, weil‘s juckt, wie Bolle und die Junioren sind zwei Minuten später, als ich wieder Zuhause war, auch schon gekommen …

o. T.

Ein bisschen sollte ich jetzt den Kuschelmodus ausschalten. auch wenn‘s sich anbietet, weil es draußen knackig kalt ist.

Das Leben ist kein Ponyhof, heißt es und unseres ist‘s bestimmt nicht. Zum Glück ist meine Angst gerade unter meiner Kontrolle, macht aber Arbeit. In diesen Zeiten kann ich überhaupt kein Mitleid gebrauchen, oder Lob, mit dem ich nichts anfangen kann, weil für mich selbstverständlich ist, was ich tue.

Die Junioren haben diesen Monat Geburtstag – der Kerle wird 50 Jahre alt und das Töchting zwei Tage später 45 Jahre.

Wie oft habe ich eigentlich schon geschrieben, dass es ein Wunder ist, dass Beide so alt werden? Unzählige Male. Wessen Verdienst das ist, steht hier nicht zur Debatte.

Ein Fest soll her! Der Kerle hatte sein großes schon zum „G‘scheit werden“ (mit 40 wird der Schwab g‘scheit). Wiebkes 40.ter fiel ins Coronajahr, da konnten wir nicht feiern. Das wird heuer nachgeholt!

Wir machen ein Fest und es wird gut. Deswegen fehlt‘s mir an Zeit für‘s Blog. Besonders jetzt, da ich merke, mich haben die Ferien mehr geschlaucht, als ich dachte!

Von Zeit zu Zeit sturmböt (Sturmtief Elli) es hier. Schnee ist keiner mehr da, aber raus wollte ich dennoch nicht, weil‘s mich wegwehen täte …

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