Ich habe gewartet.
Ich bin Treppen gestiegen.
Ich habe Papierschiffchen gefaltet.
Ich habe etwas zerrissen.
Ich bin vor einem Spiegel gesessen.
Ich habe meinem Töchting beim Singen zugehört.
Ich habe gesungen.
Ich habe einen Gottesdienst im Radio angehört.
Ich habe geweint.
Um die Toten des vergangenen Jahres und um die davor.
Ich habe meine Erinnerungen hervorgekramt.
Ich habe mir alte Fotos angeguckt.
Mir wurde ein Bild des Familiengrabes geschickt.
Ich habe mich gefreut.
Ich habe auch gelacht.
Ich habe gebetet.
Ich habe vorgelesen.
Ich habe gelacht und zugleich geweint.
Ich habe meinen Frieden mit den Lebenden und den Toten gemacht.
Kategorie: Gedanken
eine Suppe
Eine geschenkte vorbeigebrachte Suppe ist mehr als nur eine Geste, sie ist ein wunderbarer Seelentröster und Balsam für Geist und Körper. Eine Gemüsesuppe, nicht zu klein geschnippelt und gerade richtig gewürzt, herrlich duftend, kommt zur rechten Zeit, weil ich nicht in der Küche stehen oder auch nur sitzen kann, um selber welche zu kochen. Diese Suppe von einer Frau, die mich noch gar nicht richtig kennt, von der ich aber hoffe, dass wir uns näher kennenlernen, war heute mein großes Licht!
Danke, danke liebe G.!
Merkwürdig
Schwierige Gespräche beflügeln mich! Aber, wenn es konstruktive Gespräche sind und der Kreis, der sich zusammengesetzt hat, ein gutes Miteinander findet, die Gesprächskultur eine angenehme ist und auf allen Seiten nur das Wohl der behinderten Menschen im Vordergrund steht, dann kann eigentlich nur etwas Gutes heraus kommen.
Was schlussendlich dabei herauskommt, ob mir/uns in allen Punkten entgegengekommen wird, wird sich weisen. Aber auch kleine Schritte sind ein Vorschritt…