Kategorie: Gedanken

über Land fahren

Wenn man nichts anderes zu tun hat, oder es zumindest so den Anschein hat, dann kann man die Zeit vertrödeln in dem man über Land fährt. Von A nach B einfach so um Spiele zu holen, die dann doch niemand spielt, weil sich unterhalten viel schöner ist. Während solchen Fahrten gehen mir Gedanken durch den Kopf! Vermisstheitsgedanken nach ehemaligen Leser*innen zum Beispiel. Manche haben sich klammheimlich aus dem Staub gemacht. Wobei ich von einigen denke, dass sie das nicht freiwillig gemacht haben. Die Einschläge kommen halt näher, so sagte MamS das schon vor Jahren. Nicht immer trifft es die alten und kranken Menschen, manchmal donnert es eben auch die vermeintlich gesunden nieder. Oder aber, das Interesse an Blogs ist abhanden gekommen. In jedem Fall vermisse ich sie!

Wenn ich über Land fahre, sehe ich Dinge, die ich gar nicht sehen will – Autos ohne Nummernschilder, die vor mir her fahren. Oder alte ausrangierte Kühlschränke an Kreisstraßen. Kolonne-fahrende E-Bike-Radfahrer, die den Verkehr an einer Steigung aufhalten, weil keiner der alten Herrschaften rechts ran schwenken kann – es würde ja ein Zacken aus der Krone fallen.

Über Land fahrend kann ich gut heulen und lauthals singen, schreien, schimpfen und leise singen – über mich selbst lachen kann ich auch beim über Land fahren. Nur niesen sollte ich nicht, denn dann schließt man unweigerlich die Augen und das tut der Spureinhaltung nicht gut.

Wenn’s regnet beim über Land fahren bin ich ganz bei mir. Es sollte öfter regnen  Andersrum, ich sollte öfter über Land fahren, wenn es regnet!

es regnet

Ich schwanke zwischen Decke und T-Shirt
zwischen Traurigkeit und fröhlich sein
Ein Geburtstag, der keiner mehr ist
zwischen gutem Kaffee und kein Sonnenschein

Ich singe sehr laute Lieder
und immer und immer wieder
kommt ein Gedanke aus der Erinnerung
– ein Lachen erklingt – ich gehe zum Friedhof

© petra ulbrich

Normale Normalität

Was ist das? Nicht auffallen, nicht anecken, lieb sein, konform gehen, uniform sein?

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Ein Schnellschuss zum Nachtgewitter

Der Himmel weint
Wenigstens er zeigt Solidarität
Der Donner grollt
So wie der Magen sich zusammenzieht
Der Blitz tut weh

Der Himmel weint
Doch Tränen gibt es keine
Der starke Baum
Liegt schon entwurzelt da
Gleich kommen Schläge
Und zerhacken noch
Das letzte Grün

© petra ulbrich

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12:42 Uhr – Normal ist hier nichts. Mein Töchting sollte Stützstrümpfe bekommen – Maßanfertigung. Aber auch das geht nicht, weil ihre Füße viel zu klein sind! 

17:58 Uhr – Des Kerles Augen sind etwas besser. Ich gehe dennoch mit ihnen in die Augenklinik damit eine neue Brille auch die richtige Sehstärke bekommt. Ausgemessen werden können die Augen dort optimaler. Die Geräte sind besser. 

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