Kategorie: Familie

beeindruckt

Ganz beeindruckt bin ich von meinem Töchting. Sie kann Fremdsprache! Wenn sie alleine ist – und das ist sie jetzt am frühen Morgen – erzählt sie sich selbst, ihren Igeln Isidor und Igor und dem Plüschpapagei Lora die fantastischsten Geschichten in ihrer Ursprungssprache. Sie, die Geschichten, sind sehr ausgeschmückt und ideenreich. Sie scheinen lustig zu sein, denn Töchting lacht. Igor ist alt und abgeliebt, er wird oft fürsorglich ins Häuschen geschickt. Isidor dagegen muss wohl sehr frech sein, denn er wird ausgeschimpft und bekommt ab und zu einen Klaps auf den Po.

Als ich ins Zimmer kam, sah mich mein Töchting mit einen verschmitzten Lächeln an und wechselte schlagartig zur Sprache, die sie mühsam erst mit 10Jahren gelernt hat: „Mama, ich will noch nicht aufstehen!“ Gleich darauf parlierte sie mit ihren Kuscheltieren aufs Trefflichste in ihrer ureigensten Muttersprache weiter!

nicht mehr alles selber

Eine große Enttäuschung – das Wetter heute! Eigentlich ist Bandauftritt. Praktisch auch. Aber leider nicht für die Junioren. Es ist so schnell kalt geworden und der Gig ist draußen auf einem Straßenkünstlerfest! Bloß bei 14 Grad geht das nicht für den Kerle und das Töchting. Sie würden frieren und blaue Beine bekommen. Möglicherweise sogar krank werden. Es tut mir so leid für sie.

Ich habe es dem Bandkoordinator geschrieben. Helfen kann er mir nicht. Aber ich bin’s losgeworden. Und gelernt habe ich, dass ich nicht alles alleine aushalten muss. Natürlich muss ich es den Junioren allein verklickern und deren Frust muss ich aushalten. Aber im Vorfeld habe ich meinen Frust ein bisschen abgelassen. Mit wenig Erfolg zwar, dennoch geteilt…

mögen, mag, gemogen

Ich mag das nicht, wenn man mich nicht mag! O weh, was mache ich mir mein Leben selber schwer. Wer kann denn jeden mögen? Schon als Kind habe ich mich in mein Schneckenhaus zurückgezogen wenn mich eine vermeintliche Freundin links liegen ließ. „Ich hab´ nichts gemacht!“ Auch wenn die Freundin mich offensichtlich gemobbt hat, meine Mutter – die das möglicherweise mitbekommen hat – hat mich nie verteidigt. Mein Vater schon eher. Meine Mutter war immer der Meinung: „Das musst du alleine schaffen!“ Auch schon mit sechs Jahren. So habe ich eigentlich gar keine Freundin gehabt. Vermutlich eher aus dem Grund, dass ich mich immer eingeigelte habe und der hinterste Beobachtungswinkel mein liebster Platz war. Eher weniger damit, dass niemand etwas mit mir zu tun haben wollte. Allerdings habe ich so manches Geschehen schon scharf kommentiert und das hat selten gut gefallen.

Mein Sohn ist ein Menschenfreund – er mag Menschen, ohne jeden Punkt und Komma. Er geht auf jeden zu, der ihn nur aus dem Augenwinkel anguckt. Sein Charme ist überwältigend. Wenn er grinst, dann von Ohr zu Ohr.

[…] und jetzt ruft das bisschen Haushalt!

übrigens…

14:37Uhr: … habe ich mich von der Freundschaftssuchplattform wieder abgemeldet. Die Anfragen waren reichlich anzüglich – und das kann ich haben wie Bauchweh!

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