Kategorie: Familie

Bählamm

Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter, hat ja so gar nichts mit mir zu tun, oder nur so viel wie dieser Vers:

Wie wohl ist dem, der dann und wann
Sich etwas Schönes dichten kann!

… und der Name – denn so hat mich mein Vater benannt, wenn ich als Kind ängstlich hinten stand und ich mich nicht aus der Deckung traute. Sei kein Bählamm! Wenn ich dann mutig mit ihm in der Felswand hing, war er wieder stolz auf seine coole (den Begriff gab es ja anno dazumal noch gar nicht) Tochter.

Es gibt keinen Mut ohne Angst!

Wilhelm Busch, von dem die Bildergeschichte ist, hatte wohl auch Angst vor der eigenen Courage. Parallelen kann man immer finden, wenn man sucht, auch ich würde zu gerne meine Gedichte veröffentlichen und tatsächlich liegt ein fertiges Layout in irgendeiner Ecke. Es ist nur nicht fertig, nicht perfekt genug. 

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Cut – Heute Morgen bin ich relativ entspannt aufgestanden. Den Säbelzahntiger unterm Bett habe ich nicht beachtet, dafür war Sid da. Ob der mir allerdings besser gegen meine Angst helfen kann?!

Gleich stehen die Junioren auf. Der Kerle badet. Der Tag beginnt. Am frühen Nachmittag wird’s spannend – Zukunftsplanung steht an.

Mal wieder mein bekanntes Kuddelmuddelgedankenchaos

Warten

… darauf

    • dass der Regen aufhört
    • die Waschmaschine fertig ist
    • die Ärztin kommt
    • Herman van Veen zu Ende gesungen hat
    • es mir warm wird
    • ich einkaufen gehen kann 

 

12:29 Uhr – mir scheint warten ist nicht meine größte Stärke. Inzwischen habe ich unsere Spiele wieder ins Regal und Schränkchen geräumt, die Waschmaschine gefüllt , ach das interessiert doch niemanden. Ich habe Muffensausen vor dem, was auf mich zukommt. Vorhin war ich im Regen draußen und ich hätte ungehindert weinen können, weil ja sowieso mein Gesicht nass war. Hätte. Hab es nicht, hab gelächelt – alles wird gut!

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19:59 Uhr – Die Junioren mussten zustimmen, dass fremde Menschen zu ins Haus kommen. Stolz, dass sie gefragt wurden, haben sie ja gesagt. Noch ist überhaupt nichts passiert – sicherlich im Hintergrund sehr viel, nur spüren tu ich nichts.

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Der Kerle quatscht mir ein Ohr ab; er will wissen, ‚was da gemacht wird!‘, und ich kann ihm nichts erzählen, weil ich es selber nicht weiß. Und dann schmiedet er Pläne, was wir alles machen. Nebenbei vergisst er zu trinken, schwärmt von einer neuen Mitarbeiterin und guckt ganz verliebt, wenn ein bestimmter Name fällt. Das Töchting grätscht rein und will unbedingt von S. erzählen, in den sie extrem verschossen ist und dessen ‚Hand so toll weich ist‘!

Ich bin müde, habe ich doch in der letzten Nacht nur vier Stunden geschlafen!

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