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unser Vorlesebuch

Die Mitternachtstür – Der erste Kinderroman von Nr.1-SPIEGEL-Bestsellerautor Dave Eggers

Als Gran mit seinen Eltern in eine verschlafene Kleinstadt zieht, kriegt er zuerst einmal einen Schreck: In den Straßen klaffen Risse, die Häuser stehen schief, und alles scheint seinen Halt verloren zu haben. Dann begegnet er der geheimnisvollen Catalina und sieht, wie sie an einem Berghügel eine geheime Tür öffnet und sich Zugang zu einem unterirdischen Labyrinth aus Tunneln verschafft. Gran erfährt, dass die Stadt vom Versinken bedroht ist und dass er und Catalina die Einzigen sind, die sie noch retten können …

»Eggers erster Kinderroman ist ein herzerwärmendes Werk von allegorischer Kraft.« The Guardian

Dave Eggers über »Die Mitternachtstür«: »Ich hatte mir vorgenommen, ein Buch zu schreiben, das ich als Kind gerne gelesen hätte: mit vielen Abenteuern, mit Humor und Geheimnissen, und das auch einen hibbeligen Leser bei der Stange halten würde.«

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Ich habe Carsten unterschätzt! Als ich das dicke Buch sah dachte ich, Carsten hält nicht lange durch. Weit getäuscht. Er lauscht andächtig und sehr konzentriert.  Aber dieser Jugendroman macht es mir leicht vorzulesen. Die Kapitel sind erstaunlich kurz, die Sprache ist wunderbar einfach und trotzdem nicht platt und die Dramatik baut sich langsam auf. Mehr und mehr erfährt der Leser was Sache ist.

Wir sind erst am Anfang. Aber eigentlich möchte ich weiterlesen, vorlesen – im Voraus vorlesen – ich tu’s nicht, denn dann wäre ich dem Kerle einen Schritt voraus und das fände ich unfair …

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…und jetzt

Klappentext

Ein Provinztheater. Adriana, die Regisseurin, und Sissele, die Souffleuse, geraten bei den Proben zu einer Mozart-Oper heftig aneinander. Denn Sissele verfolgt ein Ziel, das gar nichts mit dem Theater zu tun hat, aber sehr viel mit Adriana: Jahrzehntelang hat sie vergeblich nach ihren Verwandten gesucht, die nach dem Zweiten Weltkrieg in alle Winde zerstreut wurden. Sie ist überzeugt, nur Adriana kann ihr jetzt noch helfen!
Behinderung, Bücher, Gedankenchaos, Junioren, Kuddelmuddel

ein eigener Kosmos | in mehreren Seiten

Kennt ihr das Gefühl im eigenen Saft zu schmoren? Alle Aktivitäten finden in einem eng umgrenzten Raum statt, der Tellerrand ist hoch und es fehlt der „Drive“ hochzuklettern, um drüber zu gucken. Ich möchte meinen Radius nicht erhöhen, weil ich den Anspruch an mich nicht erfülle – ich schaffe es dann nicht mehr. Welche Alternative habe ich? Helfer wachsen nicht auf Bäumen. Aber ich muss langsam in die Pötte kommen und was tun, muss neue Helfer suchen. 

…und da steht mir meine Menschenscheue entgegen. Ich trau mich nicht, weiß auch gar nicht, wie ich die richtigen Leute ansprechen soll. Wer passt zu uns? Wer passt in unser Universum? Wer bringt frischen Wind in den Suppenteller, macht Sturm und wirbelt mein Hirn durcheinander, damit es auf andere Gedanken kommt und endlich wieder nicht nur in eine Richtung denkt? 

Wiebke ist wach, der Tag fängt an …