Kategorie: Alltag

Grenzen setzen – Ausgrenzung

Noch immer wieder komme ich ins Schleudern, wenn ich anderen gegenüber klare Grenzen setzen möchte. Mein, ich will doch nur gefallen wollen, steht dem entgegen. Aus dem Grund setzte ich meine Grenzen sehr oft zu meinen Ungunsten zurück, stelle mich in den Hintergrund und bin überfordert mit dem was ich mir selbst aufbürde. Erkennen ist gut – handeln wäre besser! Die Konsequenzen trage ich in jedem Fall. Manchmal ist es so, dass ich jemanden zustimme, obwohl ich es partout nicht will. Die Alternative wäre allerdings allein zu sein. Die Menschen, mit denen ich mehr Zeit verbringen möchte, die mir und den Junioren gut tun, die frage ich viel zu selten. Außerdem haben sie ja auch eigene Verpflichtungen. Meine Geschwister hätte ich gerne um mich… Stopp – anderes Thema! Dieses tut noch mehr weh!

Für heute ist gesorgt. Eigentlich täte ich gerne einen großen Ausflug machen. Das Wetter und nicht nur das, ist dagegen!

leider nicht von mir

Ich hätte vermutet,
dass nach dieser Nachricht
die Zeit stehen bleibt
und die Welt
in dunkles Schweigen versinkt,
zumindest aber
die Blumen im Garten
verdorrt sind.

Doch als ich das Haus verließ,
war alles wie immer.

© nicht von mir | Wer es geschrieben hat, weiß ich nicht, aber ich finde es wunderbar.

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Heute hat mich ein Werbeanruf, den ich noch nicht einmal zu Ende gehört habe, total aus der Bahn geworfen. Dabei dachte ich noch kurz vorher, dass der Tag ein ruhiger guter ist…

wieso weshalb warum

Wie lange ist es her? Was ist in der Zwischenzeit geschehen? Was bedeuten schon die Jahre? Wer zählt sie überhaupt noch? Warum sind sie nur für mich so wichtig?

Heute am Morgen hätte ich gerne die singende Wiebke chloroformiert und fest zugedeckt. Warum muss sie ausgerechnet am Samstag um halb sechs in der Frühe so fröhlich sein? „Geh schnell aufs Klo und schlaf noch ein bisschen!“ „Mein Auge ist auch matsche, genau wie deins. Es geht nicht zu!“ „Meine liebe Tochter, meins geht nicht auf – das ist der feine, aber entscheidende Unterschied!“ Fakt war, mein Töchting war wach. Mit lauten quietschvergnügten lebenslustigen Liedern.

Ich hatte keine Alternative, als auch aufzustehen. Wenn ich denn wieder ins Bett verschwunden wäre, hätte diese kleine behinderte Frau alle fünf Minuten einen Grund gefunden mich zu rufen. Triftig wäre keiner gewesen, aber wäre ich nicht gekommen, hätte sie so lange geschrien, dass ich auch nicht mehr schlafen hätte können.

Dabei war ich die halbe Nacht wach. So sehr gerne hätte ich jemanden gehabt, der   mir für mein verquollenes Auge einen Kühlakku bringt.

… der Rest ist nichts für fremde Augen und Ohren!

Wann ist es soweit? Weshalb kommen Erinnerungen eigentlich immer in Wellen? Was ist Zeit? Warum vergisst man dies und das andere nie?

Der Tag war dann doch schön. Die Junioren sind zufrieden. Die Pastorenfreundin hat ausgiebig ihr Leid bei mir abgeladen. Sie hat’s auch sehr schwer! Der Kerle versteht nicht, warum seine Sprüche zwar die gleichen sind, wie ihre und meine, aber nicht so ernst genommen werden sollten. Ganz im Vertrauen: ich verstehe die Logik auch nicht!

Mein Gedanke ist, dass ich mir für mich so jemanden wie mich wünsche!

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