Christine Preißmanns Bücher über Asperger-Autismus sind mir nachdrücklich empfohlen worden. Das eine von Mädchen und Frauen habe ich schon lange. Eigentlich muss ich hatte schreiben, denn ich kann es nicht finden – hab es wohl verliehen und weiß leider nicht mehr wem. Schade, sehr schade!
Als ich vor Tagen Besuch bekam von einer einfühlsamen Frau einer Beratungsstelle von Autisten, hat mir diese die Bücher von Christine Preißmann sehr ans Herz gelegt – sie kennt die Autorin persönlich! Heute habe ich angefangen das Buch Asperger Leben in zwei Welten zu lesen und empfinde die Lektüre, obwohl sie nicht mehr ganz neu ist, als Offenbarung. Immer wieder könnte ich mir Sätze anstreichen und habe diesen bekannten Aha-Effekt. Ich habe die Angewohnheit in Bücher winzige Eselsohren zu knicken, wenn mich auf einer Seite etwas fesselt. Ich glaube, das Buch besteht später aus lauter Eselsohren! Sachbücher sind mir nicht heilig, es sind Arbeitsbücher und das darf man auch sehen. Zum Beispiel schreibt sie: »Wenn mich jemand besucht, bedeutet es immer sehr viel Stress für mich, und ich habe noch keinen Weg gefunden, ein guter und entspannter Gastgeber zu sein.« So ist das für mich auch, so gestaltet sich auch immer die Situation mit den Helfer*innen. Ich stehe unter Strom, will das nicht, weiß aber nicht, wie ich das entzerren kann. So hoffe ich sehr, dass mir das Buch ein bisschen hilft!
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Eine kurze Bildgeschichte: