… nachdem die Junioren heute aus dem Haus sind: Auweh ist meine Brille dreckig!
Während ich gerödelt (ich weiß, das ist kein schönes Wort) habe, ist mir das nicht aufgefallen. Da hatte ich keine Zeit auch nur ans Brille putzen zu denken. Das Töchting hatte Sonderwünsche und wollte dann doch lieber das blaue T-Shirt anziehen und der Kerle meinte: „Also Kakao mag ich nicht, gibt‘s auch Cola?“ Alles Kleinigkeiten!
Eigentlich ist der ganze Morgen Routine und wie erzählt man Routine? Ein Handgriff greift in den nächsten und ich brauche nicht mehr darüber nachzudenken was gleich kommt. Klo, wickeln, waschen, anziehen, was zu trinken geben, ermahnen, dass sie auch trinken, auf den Rollstuhl setzen, diskutieren über Anorak und Mütze, ob Schuhe oder nicht, was für Vesper und ob das Raumschiff mitsoll, oder doch lieber die CD. Der nervige Plüschhamster wird ausgeschaltet, muss aber unbedingt mit …
Da bleibt keine Zeit an eine dreckige Brille zu denken – bis ich merke, dass der Nebel nicht draußen ist, sondern direkt vor meiner Nase!