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Gedichte und der Hocker

Gedichte reißen nur wenige vom Hocker. Gedichte sind etwas sehr individuelles und wahrscheinlich interpretierbarer, als Krimis! Meine Gedichte kommen aus dem Bauch heraus und sind selten wohlgefeilt und ad  hoc geschrieben. Was heißt, dass die meisten meiner Gedichte innerhalb einer halben Stunde entstehen. Meistens sogar noch nicht einmal handschriftlich – sofort in die Eingabemaske des Dashboard. 

Ich liebe Gedichte, lebe mit ihnen und schreibe trotzdem nicht regelmäßig. Vielleicht sollte ich etwas disziplinierter sein – vielleicht sollte ich grundsätzlich disziplinierter sein und nicht so sprunghaft. Denn so wie mich mein Blog darstellt, so ambivalent, so bin ich tatsächlich auch im wahren Leben. Viele Menschen in meinem Umfeld verwirrt das. Sehr wahrscheinlich verwirrt auch dieses Blog viele Leserinnen. Es ist nicht meine Absicht. Vermutlich polarisiere ich. Das ist – so scheint es mir – nicht immer von Vorteil!

Wenig

Immer weniger!

Ein Morgen
und es blitzt
unter der Tür.

Ein Morgen
und es dämmert
vor der Tür.

Ein Mittag
und der Himmel
grau in grau.

Ein Mittag
und die Sonne
kommt hervor.

Ein Abend
und es wärmt
ein goldnes Licht.

Ein Abend
und das Licht
– erlischt!

© petra ulbrich

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