Meltdown

Bin am Mittag mit Meltdown zusammengebrochen. Krank sein und krank sein, in zweifacher Hinsicht, ist zu viel. Ich konnte nicht mehr maskieren, ich wollte es auch nicht mehr, ich habe um Hilfe gerufen und Hilfe bekommen.

Mein Mut wächst über mich hinaus. Auch wenn es verdammt schwer ist, stolz bin ich auf mich!

∙∙∙∙∙

20:22 Uhr – Hier auch beschrieben – hoffentlich funktioniert der Link.

Kategorien: Gedanken

20 Kommentare

  1. Irgendwann hat alles ein Ende, auch die schlimmste Zeit!

  2. Wow, toll, dass Du zum einen um Hilfe rufen konntest, und zum anderen die auch bekommen hast! Wow!

  3. Schwierig zu liken. Ich kann gerade nicht viel schreiben, habe selbst Probleme, aber ich lese oft mit und sehe deine Stärke. Wenigstens das kann ich dir sagen!

  4. Erstmal vielen Dank für die Links, mir war der Begriff bislang nicht bekannt.

    Ich kann mich den anderen nur anschließen:
    Wie gut das es dafür Hilfe gibt, du sie gerufen und auch bekommen hast.

    Ich bewundere wirklich wie offen du hier mit deinen Problemen umgehst.

    Liebe Grüße
    Trude

  5. Viel sagen mag ich hier nicht, das wäre mir zu lautes Geklingele. Wenn ich aber darf, sende ich gerne eine Umarmung aus der Ferne und flüstere Dir ein ganz leises: du schaffst das! ins Ohr.
    Dir baldige Erholung wünschend, grüßt
    Amélie

  6. Ich umarme Dich und Du bist mir definitiv einen Schritt zuvor.
    Ich und um Hilfe fragen.
    Ich muss wohl auch mal fragen lernen.
    Vielleicht kann ich es irgendwann auch.
    Ich bin stolz auf Dich.
    Ich finde es gut,
    dass Du es machst.
    Ich habe heute auch angefangen beim Bewerbungstraining zu fragen als ich das Gefühl hatte da passiert nichts und mir wurde geholfen.
    Jetzt kann ich meinen Lebenslauf in der Maßnahme hoffentlich fast ohne Hilfe ändern.
    Gucken wir am Dienstag mal ob dem dann tatsächlich so sein wird.
    Ich werde berichten.

    Gruß Ann-Kris :good:

    • Warum bist du stolz auf mich? Du kennst mich doch nur aus dem Blog. Sei lieber stolz auf dich – du schaffst das. Und pass auf, ich bin stachelig, lasse mich lediglich virtuell umarmen .

  7. Schade, dass du keinen Umarmungssmilies hast.
    Ich schicke dir eine virtuelle Umarmung

    :heart:

  8. Es gibt auch die, die rasch, zu rasch und wegen allem nach Unterstützung rufen. Aber sehr häufig sind sie, meine ich, nicht. Obwohl es eine recht erfolgreiche Strategie in dieser Welt ist. Wahre Künstler darin stellen es im nachhinein sogar so dar, als hätten sie es selbst gemacht.
    Aber der gewöhnliche Durchschnittsmensch geniert sich ein wenig, wenn er wegen Kleinkram ruft. Und sowieso jede Mutter, die nämlich weiß, dass bis Hilfe kommt, sie längst einige Arbeiten, Aufgaben, Stufen weiter ist.
    Aber manchmal ist der Wäschekorb und der Säugling und die Einkäufe und die… ach, ist doch egal, was alles! – einfach zu viel. Zu schwer. Wenn dann noch was dazukommt, ist es einfach zu viel.
    Und dann ist es eben an der Zeit, und sei es noch so ungewohnt, um Hilfe zu rufen. Zum Glück wird der Ruf gehört.

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