Schau ich in die Sterne
voller Leben,
denk ich, in der Ferne
wird, wenn überhaupt
das Leben völlig anders sein.
Doch sicherlich auch
– voller Leben.
© petra ulbrich
Schau ich in die Sterne
voller Leben,
denk ich, in der Ferne
wird, wenn überhaupt
das Leben völlig anders sein.
Doch sicherlich auch
– voller Leben.
© petra ulbrich
möchte nicht aufgeben
nur verzweifeln
will ich auch nicht
werde mich anstrengen
und kämpfen
um mein Glück
will nicht verlieren
doch gewinnen
auf Kosten andrer, geht nicht
wünsche mir inneren Frieden
werde gelassen Dinge angehen
die ich beeinflussen kann
erbitte mir Hilfe
will nicht hilflos dastehen
wenns nicht weitergeht
verlange von mir
und den Anderen nichts
was nicht zu machen ist
erhoffe mir aber Verständnis
eine starke Hand, die mich hält
und immer ein offenes Ohr
mir gefällt es nach vorne zu schauen
nicht zurück, denn Vergangenes
soll Vergangenes sein
© petra ulbrich
Jetzt geht sie aus, die Kaffeemaschine – jetzt, da ich noch einen Crema trinken wollte!
Jetzt wacht sie auf, die Herzenssonne – jetzt, da ich traurig und verzagt bin.
Jetzt singt sie, die kleine Frau im Zimmer – jetzt, da die Glocke vom Hügel schallt.
Jetzt kitzelt mich Kakaogeruch – jetzt lacht’s im ganzen Haus.
© petra ulbrich
∙∙∙∙∙
Guten Morgen, es ist Sonntag. Der Kerle guckt bedröppelt, zieht die Decke übers Gesicht und ich höre ihn verschmitzt kichern.
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