Kategorie: Gedicht

voller Leben

Schau ich in die Sterne
voller Leben,
denk ich, in der Ferne
wird, wenn überhaupt
das Leben völlig anders sein.

Doch sicherlich auch
– voller Leben.

© petra ulbrich

 

nicht aufgeben

möchte nicht aufgeben
nur verzweifeln
will ich auch nicht

werde mich anstrengen
und kämpfen
um mein Glück

will nicht verlieren
doch gewinnen
auf Kosten andrer, geht nicht

wünsche mir inneren Frieden
werde gelassen Dinge angehen
die ich beeinflussen kann

erbitte mir Hilfe
will nicht hilflos dastehen
wenns nicht weitergeht

verlange von mir
und den Anderen nichts
was nicht zu machen ist

erhoffe mir aber Verständnis
eine starke Hand, die mich hält
und immer ein offenes Ohr

mir gefällt es nach vorne zu schauen
nicht zurück, denn Vergangenes
soll Vergangenes sein

© petra ulbrich

den Tag beschwören

Jetzt geht sie aus, die Kaffeemaschine – jetzt, da ich noch einen Crema trinken wollte!
Jetzt wacht sie auf, die Herzenssonne – jetzt, da ich traurig und verzagt bin.
Jetzt singt sie, die kleine Frau im Zimmer – jetzt, da die Glocke vom Hügel schallt.
Jetzt kitzelt mich Kakaogeruch – jetzt lacht’s im ganzen Haus.

© petra ulbrich

∙∙∙∙∙

Guten Morgen, es ist Sonntag. Der Kerle guckt bedröppelt, zieht die Decke übers Gesicht und ich höre ihn verschmitzt kichern.

Copyright © 2026 voller worte – mit und ohne Innenfutter

Theme von Anders Norén↑ ↑

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.