Kategorie: Gedanken

und ich schreibe, …

… doch keinen Roman – dazu fehlt mir die Fantasie! Hier im Blog schreibe ich Leben. Meins, und das der Junioren. Sicher kein alltägliches, aber auch nichts weltbewegendes. Halt unseren Alltag, der manchmal vor Tücken nur so strotzt. Wenn ich etwas schreibe, dann schreibe ich tatsächlich sofort ins Eingabefeld – auch die Gedichte – manchmal korrigiere ich den einen oder anderen Schreibfehler, oder die krude Satzstellung. Aber niemals mit der Intension, dass ein Roman draus wird. Eigentlich möchte ich nur aufzeigen, dass es Menschen gibt, die außerhalb der Norm leben. Wir sind nicht allein und dennoch allein. Es gibt so viel mehr. Aber ist nicht jeder etwas besonderes? Hat nicht jeder Mensch eine erzählenswerte Geschichte?

Man muss Geduld haben, gegen das Ungelöste im Herzen, und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. | Rainer Maria Rilke

12:34 Uhr – Rilke ist einmal wieder ein Seelentröster. Dieser Mann, der so speziell gewesen sein muss, hat Sachen geschrieben, die ich manchmal erst nach mehrmaligen Lesen verstehe.

noch ein Glückszitat

Wenn du das Glück begreifen willst, musst du es als Lohn und nicht als Ziel verstehen. | Antoine de Saint-Exupéry

Der Autor des kleinen Prinzen ist heute vor einhundertfünfundzwanzig Jahren geboren worden. Es gab eine Zeit da kannte ich dieses Büchlein auswendig. So wie der Fuchs sagt: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Der Kerle hat das gut erkannt, er sieht erst einmal in jedem Menschen einen Freund und lädt ihn ein. 

So, wie meine Junioren fröhlich und glücklich sein können, so können sie in nächster Minute auch zornig und kreuzunglücklich sein. Wenn z.B. der Socken nicht richtig angezogen ist, oder in den Nachrichten vom Hungertoten in Gaza berichtet wird. Aber auch simples Haare abschneiden kann ein Gefühlschaos hervorrufen. Der Kerle denkt immer, dass ich einen Nazi aus ihm mache, nur weil er kurze Haare bekommt. Dabei weiß er ganz genau, dass das eine Gesinnung ist und nichts äußerliches. 

Ich komme wieder vom Hölzchen aufs Stöckchen, höre mein Töchting im Bett erzählen, hin und wieder Kauderwelschlieder singen und fröhlich glucksen. Es ist Sonntag, es wird heiß, der Milchkaffee schmeckt und einTeil vom schwarzen Kaffee steht im Kühlschrank für Eiscafé am Nachmittag …

Kuddelmuddelgedankenchaos am Sonntagmorgen ohne großen Grips im Kopf.

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