Zehn Zentimeter überm Abgrund, am seidenen Faden, gehalten von zwei Fingern, die jederzeit loslassen können.
So fühle ich mich. Schwerelos und doch bleischwer! Von 5 Telefonaten, die ich heute Morgen geführt habe, ist eins positiv ausgegangen. Carsten Zeh ist gebrochen und wurde getapet. Sein Tablet ist noch nicht heile, mein Auto hat ˋne neue Schramme (meine Dummheit) und geregnet hat es auch noch nicht.
Der seidene Faden ist extrem strapazierfähig. Doch überstrapazieren! Das mag ich ihn dann doch wieder nicht. So, wie der gespannt ist, reißt der in der nächsten Zeit ratzfatz.
Innerlich bin ich am Bersten. Von sehr vielen Seiten zerren sie an mir, haben Erwartungshaltungen und sagen mir obendrein, dass ich nicht so hohe Ansprüche haben soll. – Ja Leute, wohin soll ich meine Ansprüche noch runterschrauben? Tiefer geht schon gar nicht mehr.
… und wenn ich loslasse, falle ich in den Canyon!
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14:50 Uhr – Niemals aufgeben. Weil …
- ich alles erreichen kann, was ich will
- ich es sehr bereuen würde, aufgegeben zu haben
- Ich niemanden feixen lassen möchte, der schon immer gesagt hat: du schaffst das nicht
- sich Erfolg gut an fühlt
- ich noch lange nicht alles ausprobiert habe
- ich nicht kleinbeigeben will
- ich einen Motivationsschub dringend nötig habe
Egal ob Du glaubst Du schaffst es, oder ob Du glaubst Du schaffst es nicht – Du hast in jedem Fall recht! | Henry Ford