Gedanken, Kuddelmuddel, Musik

von Dankbarkeit

Allüberall lese ich vom Dankbarsein! Sollte ich auch einmal aufschreiben, wofür ich dankbar bin?

Dafür, dass die Sonne scheint, der Himmel mit weißen Schäfchenwolken bevölkert ist oder die Rosen so prächtig blühen? Viel eher bin ich dankbar, dass der Kerle heute 5 Erbsen gegessen hat und statt Fisch lieber Gemüse essen wollte. Dankbar bin ich auch, dass ich nicht Hunger leiden muss und ein Radler vor mir steht, das ich gleich wegzischen werde. Auch bin ich dankbar, dass auf meiner Wiese die Gänseblümchen blühen dürfen und die gelben Butterblumen in der Nachbarschaft leuchten.  Mit Dankbarkeit denke ich an die weite Freundin, die auf ihrer Insel hoffentlich einen schönen Kurzurlaub erlebt. Große Dankbarkeit erfüllt mich, dass ich ihr alles erzählen kann und sie mir nichts – aber auch wirklich nichts – übel nimmt. Dankbar bin ich für das Dach über unserem Kopf, denn wenn gleich das Gewitter kommt – der Donner grollt schon – ist es herrlich das große Himmelsschauspiel durchs Fenster beobachten zu können, statt mittendrin zu sein. 

Im Grunde genommen bin ich sehr dankbar in Deutschland wohnen zu dürfen und nicht auf der Flucht sein zu müssen. Dankbar bin ich auch, keinen Krieg zu kennen – in Bild und Ton sieht er schon bedrohlich genug aus, das brauche ich nicht auch noch real …

… und dann bin ich dankbar, dankbar sein zu können!

Gedanken

kreativ schneiden

Mit Papier und Schere experimentiere ich – nicht alles gelingt und jetzt, da mich der Ehrgeiz packt, bin ich zunehmend unzufrieden mit meinen Werken. Vermutlich ist es besser, statt mit Schere herumzuschnippeln, ein Skalpell zu nehmen. Momentan bin ich noch autodidaktisch unterwegs, habe mir noch kein – noch so geartetes  – Video angeguckt und bewundere nur von Ferne die wunderbaren Scherenschnitte von Mmandarin. Wenn ich mich denn traue, werde ich beizeiten einmal nachfragen, wie Marie ihre Kunstwerke macht! Es fasziniert mich – ich will das, wenigstens ansatzweise auch können!