Kategorie: Gedankenchaos

andere Wut, etc. pp.

Wütend bin ich über mich selber, dass ich mich von einem (mir häßlich erscheinenden) Geschenk an die Junioren so runterziehen lasse. Mich hat das in Rage versetzt, die Stunden später zu einer Panikattacke wurde.

Relativ nüchtern habe ich den Kerle und das Töchting bettfertig gemacht. Die Beiden haben so ein feines Gespür, dass sie es klaglos über sich ergehen ließen. Das wiederum macht mir ein schlechtes Gewissen und ich spüre neuerlich wie sich meine Brust zuschnürt.

Morgen früh werde ich mit einem großen blauen Sack durchs Haus gehen und den ganzen Ballast dort reinschmeißen.

Zähne putzen ist wichtig …

… danach beginnt der Widerstand!

Heute ist Internationaler Frauentag, aber auch Sonntag und Landtagswahl in Baden-Württemberg. Deswegen wird der bundesweite Streiktag im Ländle auf den Montag verschoben. Ich kann leider nicht mitstreiken gehen – es wäre viel zu stressig und das ist kontraproduktiv. Noch immer werden Frauen benachteilig. Noch immer werden Frauen nicht gleich bezahlt. Noch immer leisten Frauen die meiste Care-Arbeit.

Mehr mag ich nicht schreiben. Wer sich schlau machen will, die/der hat Möglichkeiten genug dazu.

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P.S.: mögen die blauversifften (dabei ist blau eine meiner Lieblingsfarben) niemals an irgendeine Regierungsmacht kommen. 

ausgebrannt

Was man so alles in einen Tag packen kann!

Ein Ämtergespräch zur Zahlung der Grundsicherung. Auch Wiebkes Geld ist angeglichen. Der Schornsteinfeger ist mir aufs Dach gestiegen, die Physiotherapeutin hat mir meine Schulterpartie wieder osteopathisch eingerenkt – heute Morgens hat es, als ich Wiebke aus dem Bett hob, ein bisschen geknackst. Anschließend musste ich mich belohnen und hab mir ein Kurztrenchcoatjäckchen gekauft und nebenbei noch Köstlichkeiten des täglichen Bedarfs. Zuhause angekommen, war die Papiertonne endlich leer und ich durfte weiter schreddern. Solange bis das Gerät heißgelaufen war. Kurz was essen, drei Zeilen lesen, Waschmaschine füllen, leeren, Wäsche aufhängen, zusammenlegen und dann die Junioren in Empfang nehmen.
Die Bandfreundin kam gegen 16:00 Uhr, um sich ihre Haare schneiden zu lassen. Der Mann von der Wunschtochter kam kurz danach, um gˋschwind meine Esstischlampe zu montieren. Geschwind hat etwas länger als eine Stunde gedauert. Verabredet hatte ich gestern mit noch einer Freundin ein Abendessen im Weinlokal! Timing ist alles. Der tolle Lampenanbringer war so weit fertig, das Töchting jammerte schon, weil sie Hunger hatte, der Kerle wollte ausgehen, ich hab mich auf den Restaurantbesuch gefreut! Das Essen war lecker. Lachs mit Reis und Pfannengemüse und Teriakysoße – gigantisch.

Ein bisschen Wein, der Kerle hat Radler getrunken und ist rechtschaffen müde, gute Gespräche – ach, da fällt mir ein, mit meiner Schwester gab’s am Morgen noch ein halbes Therapiegespräch mit mir als Seelsorgerin – Wiebke hat sich verzogen und hört Peter Maffay, der Kerle ist im Weltall verschollen und rast durch Galaxien. Mir juckt nach sechs Wochen immer noch die Nase und morgen gehe ich zum Zahnarzt.

Und jetzt? Jetzt trinke ich noch ein Gläschen Prosecco…

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