Kategorie: Gedanken

Jeder Morgen

Jeder Morgen ist gleich und doch nicht derselbe. Der Kerle ist wach und hat gute Laune, wenn ihm auch der Rücken schmerzt und er mittelschwer unterzuckert ist. Das Töchting zieht sich die Bettdecke übers Gesicht und beginnt erst einmal zu motzen! Was, das kann ich nicht verstehen. Heute hat sie tatsächlich wieder einmal aus Trotz ins Bett gepinkelt – mit Ankündigung. Aber ich war leider nicht schnell genug! Irgendwas ist. Nur was? Sie äußert sich nicht. Stattdessen meckert sie über blöde Hosen und darüber, dass sie keine Jacke anziehen will. In solchen Zeiten kommt Carsten definitiv zu kurz. Er badet! „Ich will nicht baden!“, kommt es aus Wiebkes Zimmer. Ja, sie müsste eigentlich, aber ich lasse es …

Gefrühstückt haben sie wieder beide nicht. Wenigstens hat Carsten getrunken und Wiebke hat ihre Flasche. Sie wird auf dem kurzen Weg zur Lebenswerkstatt diese im Bus leeren. Nicht auskippen – trinken!

Ich mag keinen Kaffee. Heute nicht. Dabei habe ich mir richtig guten gekauft. Ich mag aber gar keinen Kaffee. Er regt mich an – heute regt er mich auf. Statt Kaffee zu trinken, ziehe ich Betten ab und beschäftige Minna, die ihreszeichens meine Waschmaschine ist.

Gedichte und der Hocker

Gedichte reißen nur wenige vom Hocker. Gedichte sind etwas sehr individuelles und wahrscheinlich interpretierbarer, als Krimis! Meine Gedichte kommen aus dem Bauch heraus und sind selten wohlgefeilt und ad  hoc geschrieben. Was heißt, dass die meisten meiner Gedichte innerhalb einer halben Stunde entstehen. Meistens sogar noch nicht einmal handschriftlich – sofort in die Eingabemaske des Dashboard. 

Ich liebe Gedichte, lebe mit ihnen und schreibe trotzdem nicht regelmäßig. Vielleicht sollte ich etwas disziplinierter sein – vielleicht sollte ich grundsätzlich disziplinierter sein und nicht so sprunghaft. Denn so wie mich mein Blog darstellt, so ambivalent, so bin ich tatsächlich auch im wahren Leben. Viele Menschen in meinem Umfeld verwirrt das. Sehr wahrscheinlich verwirrt auch dieses Blog viele Leserinnen. Es ist nicht meine Absicht. Vermutlich polarisiere ich. Das ist – so scheint es mir – nicht immer von Vorteil!

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