Kategorie: Gedanken

Küsschen, Herzchen etc. pp

Dann sehnen wir uns
nach Menschen weil wir einsam sind
Komm doch mal rüber
lies ein gutes Buch zum Atem holen
Ich stärke dich
schicke Weite für unsere Herzen
Zusammen sind wir weniger allein
wie soll einer allein auch warm werden

You never walk alone

Gemeinsam gehts besser
du bist nicht allein
Willkommen ob groß oder klein
Warum wir den einen hören
und den anderen überhören?
Wer weiß das schon
Nicht jeder der ruft, meint es gut

Leben wird aus Mut gemacht
Was, wenn man gerade nicht kann

Es einfach lassen?

© petra ulbrich

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Gedanken zu 7 Wochen ohne – aufgeschrieben zwischen Windeln wechseln, Waschmaschine füllen, Vesperbrot richten, einkaufen und Angst haben.

Draußen hämmern die Baumaschinen, die Straße wird aufgerissen – wir bekommen auf dem Dorf schnelles Internet. Nur wann das so weit ist, ist die nächste Frage. Es dröhnt in meinen Ohren und hat Auswirkungen auf mein Sehvermögen.

Mantra

Egal was du gerade getan hast, meine Liebe, du bist gut. Du bist gut genau so, wie du bist und ich mag dich. Ich liebe dich auch wenn du schreist. Wenn du um dich haust, wenn du böse bist. Mein Herz ist für dich offen, ich höre dir zu. Ich nehme dich in die Arme – und dann erkennst du, dass du dich selber festumschlungen hältst.

von Versprechungen

Vorab – dies ist ein Kuddelmuddelgedankenchaos, sehr schnell dahingeschrieben. Quasi aus dem Bauch heraus.

„Ja, ich komme dich besuchen!“ Oder: „Das machen wir im Sommer, wenn das Wetter besser ist!“ Oder: „Jetzt haben wir uns ja einiges ausgesucht, müssen nur noch einen Termin finden!“ 

Könnt ihr euch vorstellen wie das ist, wenn nichts zustande kommt? Weder der am Telefon angekündigte Besuch, noch der Spaziergang zum Biergarten und schon gar nicht der Termin, der bis zum SanktNimmerleinsTag verschoben wird? Carsten ist traurig und Wiebke zieht sich noch mehr in ihr Zimmer zurück. Wenn dann noch dieser Spruch kommt: „Du musst doch nur Bescheid sagen, dann machen wir was gemeinsam!“, dann zieht sich in mir so vieles zusammen. Unverbindlichkeiten. „Mama, die xxx hat gesagt, dass sie mit uns in den Tierpark geht.“ „Und xyz wollte mit uns ins Kino!“ „Ach, die kommen doch sowieso nicht. Die reden nur!“ Könnt ihr euch vorstellen in welche Bedrängnis mich das bringt? Ich darf doch die Menschen nicht bloßstellen vor den Junioren. Aber darauf ansprechen kann ich sie auch nicht immer – das geht vielleicht einmal. Ich bekomme dann die Antwort, dass irgendwas dazwischen gekommen ist und deswegen das Treffen leider nicht geklappt hat. 

Carsten fragt mich immer wieder und Wiebke fragt mich auch immer wieder. Gerade heute Morgen: „Warum kommt xxx nicht? Sie hat es doch schon so lange versprochen.“ Mir tut es in der Seele weh, wenn ich sagen muss, dass sie nicht kommt! Aber nicht nur das, ich bekomme auch die schlechte Laune und den Frust ab: „Das ist gemein, versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen.“ Manchmal passiert eine Absage sehr kurzfristig. Die Junioren haben sich gefreut und Pläne gemacht … Oft ist es, dass der Kerle mich fragt, warum denn die Menschen, die er liebevoll einlädt, nicht kommen.  Dabei ist es gar nicht wichtig, dass die Menschen lange bei uns bleiben – kurz vorbeikommen, ein bisschen reden, nen Kaffee oder was anderes trinken, einen kleinen Spaziergang machen, uns vielleicht auf die Hunderunde mitnehmen – ins Alltagsleben integrieren. Nicht nur zugucken lassen – teilhaben lassen! 

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