Kategorie: Bücher

Umlaufbahnen

Sechs Astronauten und Astronautinnen aus unterschiedlichen Nationen umkreisen in einer Raumstation die Erde. Sechzehnmal an einem Tag sehen sie die Sonne auf- und wieder untergehen. Was passiert, wenn man seine Heimat nur aus weiter Ferne durch ein kleines Fenster sieht? Wie verändern sich Denken und Fühlen?

Das ist der Klappentext dieses fantastischen Buches! So komme ich doch in den Himmel – erst einmal nur literarisch, dafür aber hautnah. Ein Buch, das meine Gefühle reizt. Es gefällt mir, die Gedanken der Astronauten zu lesen. Passieren tut nicht viel und genau deswegen geschieht in meinem Kopf eine Gedankenexplosion. Es geht um den Alltag an Bord einer Raumstation, um Experimente und ums Fensterrausschauen. Die Sprache ist schlicht und doch dicht. Es ist wieder einmal ein Buch, das mich fesselt. Ich kann es gut gebrauchen, zerbirst doch gerade meine Angst in mir!

 

so langsam

So langsam habe ich selten gelesen – und nichts nebenbei, als meine Tagesgeschichte von Monika Helfer. Altern, von Elke Heidenreich, schlaucht! Ich habe es geschenkt bekommen.  (Mein Dank geht in die Schweiz.) Wenn ich nicht schon vom Leben gestresst wäre, dann wäre ich es jetzt. Momentan lese ich nur nachts. Tagsüber passiert das, was man Leben nennt. Gutes, wunderschönes, normales, aufregendes, nerviges und vielseitiges Leben. Mit vollgepinkelten Betten, Teppichen, auf die gespuckt wurden und eiskalten Beinen (nicht meine) – dick obendrein und geschwollen. Leben mit lautem Lachen und durchkitzeln, bis Tränen kommen und die Stimmung umschlägt. Lesen ist nicht drin, wenn der Lesestoff viel zu nah an einem dran ist und wenn man auf jeder zweiten Seite etwas unterstreichen möchte.

Meine eigenen geliebten Bücher sehen oft nicht schön aus. Voller Eselsohren und Unterstreichungen. Gerade die Bücher, die mich am meisten berühren, sehen am schlimmsten aus. Ich lebe mit ihnen. Durch sie, und das Alternbuch muss überall mit hin. Ob ich dann darin lese, ist nicht gesagt – aber dabeihaben möchte ich es. So habe ich es auch einmal mit einem Buch von Samuel Koch gemacht. Es war zum Schluss völlig zerfleddert und dann konnte es weg.

Bücher, die nach meinem auslesen noch immer wie neu aussehen, gibt es auch. Ich achte sie und wenn sie scheinbar unberührt daherkommen, dann habe ich sie in Watte gepackt gelesen. Es wird wieder Zeit, dass ich für mich Zuckerwattelesestunden habe – für die Junioren gibt es diese jeden Tag. Sie genießen diese sehr…

jedes Buch

Ich habe nichts zu lesen! In jedem Zimmer was, auch auf dem Klo und im Badezimmer. Nichts zu lesen! Regale voll. Nichts zu lesen. Entweder schon ein paarmal gelesen, oder noch nie. Angefangen und nach fünfzehn Seiten in die Ecke gepfeffert, fast zu Ende geschafft und dann kurz vor knapp doch aufgehört und den Faden verloren. Ich habe nichts zu lesen. Es ist langweilig. Der charmante Liebhaber nervt mit seinem ewigen Verständnis. Die arrogante Mörderin (warum habe ich überhaupt einen Krimi hier liegen?), also die Frau, die als mutmaßliche Täterin gilt, ist dermaßen abgehoben und verquer in Szene gesetzt. Das regt mich nur auf. Juniorenbücher mag ich nicht (vor)lesen. Klassiker kenne ich. Liebesromane auch, oder doch nicht? 

Jedes Buch ist gut – aber nicht immer für jeden und manchmal gibt’s Bücher in Massen und doch keins…

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