Wir haben ihn doch tatsächlich gefunden, den verlorenen Frühling! Nur, wenn man mit zwei Rollstühlen und den darin sitzenden bibbernden Junioren spazieren geht, dann bleibt keine Zeit zu fotografieren. „Mach mal hinne Carsten!“ „Mach ich doch!“ „Du bist aber so lahm, da fahre ich den Weg mindestens dreimal, bis du auch nur fünf Meter weit bist!“ Wiebke ist unerbarmlich. Meine Autokorrektur will erbärmlich draus machen, aber sie hat einfach kein Erbarmen mit ihrem Bruder. Der Kerle strengt sich an, kann aber wirklich nicht. Doch ein bisschen auspowern ist gut und macht obendrein warm. Rund um den See herum ist es matschig. „Das machen wir nicht?“ Carsten guckt mich fragend an und ist sehr erleichtert, als ich sage, dass wir zurückgehen.
Zu Hause angekommen, gab es Kakao und Schokoladenkekse. Leider keine selbstgebackenen: „Das müssen wir unbedingt machen. Die gekauften haben zwar lecker geschmeckt, aber unsere eigenen sind tausendmal besser!“ Das Töchting sprach’s und steckte den letzten in die Schnute!
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Meine Schrittzähleruhr habe ich wieder eingemottet. Ich weiß jetzt, was ich ungefähr am Tag laufe, mehr wollte ich nicht wissen. Außerdem hat sie mir eine Kontaktallergie beschert und wenn ich wissen will, wie spät es ist, dann habe ich immer noch mein Handy.
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Gefunden habe ich am Nachmittag – nach dem Betten beziehen – zwei Stunden um im Buch übers Innere Kind zu lesen. Am Abend fang ich dann Milchmann an! Das habe ich im öffentlichen Bücherschrank gefunden!