Kategorie: Bücher

die blaue Katze

Kümmere dich nur um die richtige Ausführung der Handlung und nicht um die Belohnung, die sich daraus ergeben könnte.

aus den Lehren der Bhagavadgita

Oh ja, ich bin keine Anhängerin von Bhagwan Shree Rajnees oder wie dieser Mensch sich auch immer nannte. Osho, sagte er, heißt er, zum Schluss seines Lebens – aber auch das ist mir egal. Dennoch ist mir dieses Zitat immer wieder vor Augen. Anders ausgedrückt heißt es für mich: Mach und mach’s richtig gut, so gut du kannst und erwarte nicht, dass Beifall geklatscht wird. 

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Heute habe ich zu viel gegessen und leider viel zu wenig getrunken. Wir haben kein Wasser im Haus, was schlichtweg gelogen ist. Es sind nur alle Gläser in der Spülmaschine und im rosa Becher ist kalter Kaffee. Meine Musik heute war erst einmal absolute Stille, dann durfte ich eine Kakofonie genießen, die sich aus Autorennen am Nürburgring und Bibi Blocksberg mit Schlagern gemischt zusammensetzte. Ich bin in die Badewanne geflohen und habe wieder nichts getrunken. Stattdessen habe ich Kakao gemacht, Cola hingestellt, Erdbeeren gewaschen und gezuckert – okay, das soll man nicht, aber den Junioren schadet es nichts. Im Briefkasten lag das bestellte Buch – ich habe es aber erst jetzt entdeckt. So wird mich Gabriele von Arnim ins Bett begleiten. Ob ein Buch über Sterben, Tod, Pflege und die daraus resultierende Überforderung eine gute Nachtlektüre ist, wird sich weisen.

Die blaue Katze von Florian Paul und die Kapelle der letzten Hoffnung – aber ich mag doch gar keine Katzen!

Bitte nicht nur liken – sind doch die Kommentare das Salz in der Suppe. Danke!

Was ich lese!

Eine ganze Menge, auch Kinder- und Bilderbücher – diese vor allem vor! Aber etwas ist, dass ich nicht mehr alles glaube, was ich lese. Sollte man sowieso nicht, das habe ich von meinem Kind gelernt, als der Kerle noch viel, viel kleiner war, als er heute noch ist! Ganz besonders glaube ich Sachen nicht, von denen der oder die Autorin hoch und heilig verspricht, dass sie nur die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit erzählen – denn das ist meistens noch mehr erstunken und erlogen!

Vorhin habe ich von Drogen und die Abhängigkeit davon gelesen und mir gedacht, dass das ja eigentlich eine schöne Sache ist. Man kann in seiner Welt leben und muss keine Rücksicht nehmen – auf nix und neamand. Nur aufwachen sollte man nicht, das könnte fatal werden! Behördenbriefe lese ich nicht gerne – die wollen immer was von mir. Meistens, dass ich ihnen versichere, dass die Junioren noch leben und gut versorgt werden. Wie es ihnen geht, wollen sie nicht wissen und wie es mir geht schon drei mal drei nicht …

Alles gut! Wir sitzen auf der Terrasse und ich rede dem Töchting ihren Kakao in den Schlund. Der Kerle trinkt heute sogar Kaffee. Und gegessen? Gegessen haben sie beide noch immer nichts. Da hilft es auch nicht, das Raupenbuch vorzulesen – ganz abgesehen davon, dass sie es auswendig können.

Du Mama

„Du Mama“, Carsten hat einen Blick drauf, der Schlangen töten könnte, wenn wir welche hätten. „Du Mama, warum muss ich eigentlich aufstehen, wenn sowieso nichts passiert?“ Dem kann abgeholfen werden, denke ich mir, suche im Bücherfundus ein altes Buch, setzte mich zum Kerle auf den Teppich und wir versinken und versumpfen in der Fantasiewelt…

„Du Mama, manchmal liegt Wiebke wie Pipi verkehrt herum im Bett!“ Da hat er gut beobachtet: „Aber es ist nicht mehr so oft!“ „Aber erst, nachdem sie ein paarmal aus dem Bett gefallen ist.“

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