Kategorie: Allgemein

wenn ich untenwegs bin

… dann vergesse ich ganz oft zu fotografieren. Meine geschundenen Füße mögt ihr bestimmt nicht sehen, auch wenn ich sie ins Bächle gesteckt habe. 

Gegessen habe ich fein japanisch, mit klebrigen Reis und Teryakisoße  – lecker war’s und pappsatt bin ich.

 

noch Zeit für Kaffee

Ganz alleine für mich! Ohne Blogs zu lesen, denn momentan geht mir so manches durch den Kopf und das ist absolut konträr. Diesen Sommer sterben mehr Menschen in meinem Umfeld, als mir lieb ist. Es dünnt sich aus.
Kaffee – und dann ran an den Speck. 

∙∙∙∙∙

13:05 Uhr – Warum habe ich nur immer diese Angstattacken? Und ich habe eigentlich (überflüssig, dies eigentlich) keinen Grund dazu. Dem Kerle geht’s gut, dem Töchting sowieso, die Junioren fahren am Montag in den Urlaub nach Holland, wir haben keine finanziellen Sorgen, Ich kann helfen und uns wird geholfen. Dennoch bebt‘s* in mir!

* … damit kann ich umgehen, wenn nur das Herzrasen nicht wäre.

 

nachts um drei – Kurzfassung

Ich träume vom Opernball und plötzlich ertönt eine Glocke. Schade oder zum Glück – ich kann nämlich nicht tanzen und ein richtig schönes Abendkleid habe ich auch nicht. Umdrehen, auf die andere Seite und weiterschlafen. Da klingelt es wieder! Diesmal erkenne ich unsere HaustürKlingel. Dingdong, dingdong. Wer ist das? Wer stört mich mitten in der Nacht? Draußen ist Licht. Zwei junge Frauen stehen vor der Tür. Ich öffne diese. Die Mädels, vermutlich Abiturientinnen, erzählen mir. „Wir haben uns verlaufen, können wir Ihr Telefon benutzen um ein Taxi zu bestellen?“ „Ja, gerne.“ Ich mache die Tür wieder zu und hole mein Telefon. „Was ist denn mit Ihren Handys?“ „Akku leer.“ „Bei beiden?“

Sie sind durchgefroren. Ich bin vorsichtig. Suche die Telefonnummer eines Taxiunternehmers heraus und gebe diese raus. Eine Bandansage! Kein Taxi frei und das um drei Uhr nachts! Die Mädels frieren. „Wo wollt ihr denn hin?“ „Ins Nachbardorf. Wir sind schon seit 1:00Uhr unterwegs, die Weinberge sehen alle gleich aus und nachts sowieso. Wir haben total die Richtung verloren, die Füße tun weh und müde sind wir auch.“ Sie tun mir leid! „Wartet mal, ich zieh mir etwas über und bring euch heim!“ Ich mache noch mal die Tür zu, lasse sie draußen stehen, zieh mir eine Hose an und eine Jacke, schnappe mir den Autoschlüssel und bringe die jungen Frauen ins Nachbardorf.

Sie sind durchgefroren. Aber als ich sie aussteigen ließ, habe ich zwei glückliche, erleichterte Frauen gesehen. Mir war plötzlich ganz warm.  

… und ich war froh, nicht auf dem Opernball tanzen zu müssen!

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