Schlagwort: Kuddelmuddelgedankenchaos

es fällt mir nicht leicht

Wie viele Anläufe habe ich schon gemacht – dabei ist der Tag noch gar nicht alt – wie viele Gedanken gehen mir durch den Kopf? Was möchte ich bloggen? Will ich zum hundertsten Mal über meine Angst schreiben? Übers Alleinsein? Darüber, dass ich keine Gefühlsachterbahn fahren mag? Oder darüber, dass ich mit manchen Dingen überfordert bin, zum Beispiel mit dem Garten! Dass mein Töchting über Bauchweh klagt und dass der Kerle schon wieder schlimme Alpträume hatte? Oder soll ich darüber schreiben, dass Corona umgeht und mir deswegen eine fachkundige Helferin kurzfristig abgesagt hat? Sie kommt sowieso leider nur sporadisch und es wird lange dauern, bis sie neuerlich Zeit für uns freischaufeln kann.

Es fällt mir nicht leicht, darüber zu schreiben, weil es mir als Klagen und Jammern vorkommt. Nur ist es tatsächlich so, dass es vielen pflegenden Angehörigen so ergeht. Ich bin also nicht allein und dennoch allein. Ein Netzwerk gibt es zwar. Aber die kleinen, sich aufsummierenden, Probleme können auch da nicht gelöst werden, weil sie für jeden anders sind. Ein bisschen Zusprache kann man sich holen, aber die Solidarität ist nicht groß – jeder ist mit sich selbst beschäftigt und hat wenig Kraftreserven sich auch noch um andere zu kümmern. Im Grunde genommen, sind wir eine Horde Einzelkämpfer. 

… es geht weiter, immer weiter.

 

aufwachen und alles wird gut

Meine Tochter ist happy, ich um einige €uro ärmer – herzlichen Dank der edlen Spenderin S. –  Hier im nahen Städtchen gibts ein Seniorenbüro und dort hat mir ein netter Mann geholfen das neue Tablet einzurichten. Genau genommen haben wir uns gegenseitig unterstützt, weil nämlich Wiebke ihre Apps  und Einstellungen behalten wollte. Der Mann hat etwas dazu gelernt und ich ganz viel. Jetzt sitzt mein Töchting in ihrem Zimmer und singt sehr fröhliche Kauderwelschlieder!

Inzwischen hat es auch geregnet, gewittert und Blitze losgelassen, mit Donnergewalt… 

warten auf den Regen

Einen leichten Landregen wünsche ich mir nach diesem glühenden Tag. Sieht nicht so aus, noch sind außerdem der Wohnung 33°C. Innerhalb 26°C – viel zu warm. Dennoch habe ich kalte Füße. Verstehe einer, der will!

Weiße Wolken spickeln  durch die Oberlichter. Käse habe ich zu wenig in Lustenau gekauft – guten Sennerkäse, oder Blümleskas und den Marillenschnaps habe ich blöderweise verschenkt. Nur nen Tropfen Kirschbrand hab ich noch. Jetzt weiß ich auch warum er schon so lange im Schrank steht, der schmeckt mir nämlich nicht. Aber wegkippen wäre eine Schande, so opfere ich mich!

Der Regen lässt auf sich warten. Für den Garten bräuchte ich’s nicht mehr, der nette Nachbar hat gesprengt. Zur Abkühlung wär‘s allerdings grandios…

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