Alltag

der Tag war (bisher) ein einziges Chaos

Er ist nicht erzählbar – jedenfalls nicht öffentlich, auch nicht passwortgeschützt. Nur so viel: es war nicht alles komisch* – denn komisch war das meiste – es gab sogar sehr schöne Begegnungen!

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* nicht im Sinn von lustig.

Familie, Gedanken, Junioren

geht das auch ohne Weltuntergang?

Vorweg, dieser Beitrag ist ein einziges Chaos!

Der Todestag rückt näher. Meine Anspannung wächst. Ich habe endlich meine eigene Diagnose vom Psychiater bestätigt bekommen. Das, was ich seit Jahrzehnten mit mir herumschleppe. 

Schon als 16jährige saß ich frühmorgens – ich erinnere mich noch sehr genau – im Schriftsetzer-Ausbildungsraum der großen Druckerei in der hintersten Ecke. Zusamengekauert fand mich ein Kollegenfreund. „Was ist los?“ Ich konnte es damals nicht sagen, weil ich es auch nicht wusste. So ist es heute immer noch. Rational gibt es keine Gründe Angst zu haben. Irrational bebe ich täglich. Allein wenn jemand an der Haustür klingelt, dann …

MamS hat alles relativiert. Er ist schlagartig weggefallen – hat mich in Stich gelassen, darüber bin ich sauer. Mir ist so bewusst, dass ich alles alleine machen muss und davor habe ich Angst.

In fünf Tagen, nein eigentlich in vier, geht das Kopfkino wieder los.

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Auf, Junioren wecken, in den Tag starten!

Gedanken

wertschätzend

Dieser Arzt, außer meinem Hausarzt, ist einer, bei dem ich mich völlig geben kann, wie ich bin. Ohne dass er urteilt und bewertet. Sein größtes Anliegen ist, und das spüre ich sehr intensiv, dass er mir helfen möchte mir meine Angst zu nehmen. Es ist nicht einfach, weil ich diverse Medikamentenunverträglichkeiten habe. Auch ist es ein Arzt, der mich kennt – von Ansehen her kennt. Die vorherige Psychiaterin hat jedesmal nach meinem Namen fragen müssen. Ich hatte das Gefühl, sie wusste gar nicht, um was es ging. Dieser Arzt erkennt mich auf der Straße und grüßt mich mit Namen. Er kennt meine Familiengeschichte, berücksichtig die Umstände …