Kategorie: Gedanken

Moment

In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht’s wieder …| petra ulbrich

Das sollte ich mir immer wieder sagen. Gerade dann, wenn ich voll Panik und Furcht in die Zukunft gucke.

Seiten: 1 2

Schönheit

Als ich ein kleines Mädchen war, sagte mir niemand, dass ich hübsch sei. Man sollte allen kleinen Mädchen sagen, dass sie hübsch sind, selbst wenn es nicht stimmt. | Marilyn Monroe

Dies Zitat habe ich erst heute entdeckt! Mir hat auch kaum jemand gesagt, dass ich hübsch bin – auch als kleines Mädchen nicht. Ich fand mich immer hässlich. Hatte zu lange Haare, hatte die falsche Frisur, nicht die Klamotten an, die alle hatten, war zu dünn mit pickligen Beinen und nie braun genug. Alle anderen Mädchen waren schöner als ich. Sogar meine dicke Freundin – die hatte nämlich schon einen Busen!

So habe ich mich versteckt. Zog Schlabberhosen an und Wollröcke im Sommer. Wenn ich mal mit ins Freibad ging, dann nur, wenn ich meinen Körper unter einem zeltartigen Kleid verstecken konnte. Außerhalb der Jugendclique zog ich Hosen an und kraxelte kletternd den Hohenstein hoch. Da wurde ich respektiert, da zählte es nicht, wie man aussah. Da zählte Geschicklichkeit.

Als ich dann Mutter wurde, war es auch egal, wie ich aussah. Hat niemand gesehen. MamS war unterwegs und ich war es ebenfalls im Auftrag der Kinder. Was jetzt aber nicht heißen soll, dass ich mich nicht schön angezogen habe! Schick gekleidet war ich immer, da war war schon unsere Mutter vor. Sie war schließlich Schneiderin! Aber gesehen hat mich niemand. Mir (fast) niemand gesagt, dass ich hübsch bin.

Ich ziehe mich nicht für andere an – heute erst recht nicht mehr. Ich ziehe mich an, für mich! In erster Linie möchte ich mir gefallen. Aber auch das fällt mir schwer.

Unterbrechungen – Fortsetzung möglich!

aus Mangel eigener Worte

Ich habe für bestimmte Dinge nicht mehr die Geduld. Nicht, weil ich arrogant geworden bin, sondern einfach, weil ich einen Punkt in meinem Leben erreicht habe, wo ich keine Zeit mehr vergeuden möchte mit Dingen, die mir missfallen oder weh tun. Ich habe keine Geduld mehr für Zynismus, übertriebene Kritik und Forderungen jeglicher Art. Ich unternehme keine Anstrengungen mehr, denjenigen zu gefallen, die mich nicht mögen, die zu lieben, die mich ablehnen und jenen zuzulächeln, die mir niemals ein Lachen schenken.

Ich verschwende keine einzige Minute mit Menschen, die lügen oder mich manipulieren wollen. Auch akzeptiere ich keine Heuchelei, Unehrlichkeit und billiges Lob. Selektive Gelehrsamkeit und akademische Arroganz toleriere ich nicht mehr. Ich hasse Konflikte und Vergleiche.

Unsere Welt besteht aus Gegensätzen und darum meide ich starre und unflexible Menschen. Bei Freundschaften ist mir Loyalität wichtig. Mit Verrat kann ich nicht umgehen. Ich komme nicht mit Menschen klar, die keine Komplimente machen können und keine ermutigenden Worte finden. Übertreibungen langweilen mich. Ferner habe ich Schwierigkeiten mit Menschen, die keine Tiere mögen. Und darüberhinaus habe ich keine Geduld mit jemanden, der meine Geduld nicht verdient hat.

José Micard Teixeira

Copyright © 2026 voller worte – mit und ohne Innenfutter

Theme von Anders Norén↑ ↑

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.