Kategorie: Allgemein

unverbindlich

Wie schaffen das Menschen immer unverbindlich zu sein? Oder wenigsten so zu tun? Wohlmeinend zu scheinen, es vielleicht auch denken, es zu sein, es aber nicht sind?

Zwischeneinschub

Manchmal wünschte ich mir Zuspruch, nicht nur Unverbindlichkeiten, die man beliebig austauschen kann. Auch Widersprüche dürfen gerne sein, aber keine Bevormundung und die immerwährende Aufforderung doch glücklich sein zu sollen.

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Diesen Beitrag zu schreiben fällt mir wieder einmal verdammt schwer, weil ich „normalen“ Menschen nicht vermitteln kann, wie es mir und den Junioren als jemand behindertes geht. Ihr seid nicht in der Lage, so wie ich nicht in eurer Lage bin. Raúl Krauthausen ist ein Aktivist, der sich vehement für die Belange der Menschen einsetzt – seien sie behindert oder nicht. Er sagt, dass Menschen, die in irgendeiner Form behindert werden (Menschen per se sind nicht behindert, sie werden es, weil sie keine Teilhabe haben) ihre Rechte einfordern sollen. Überhaupt werden in der Behindertenarbeit, bei sämtlichen Institutionen die allgemeinen Menschenrechte eingefordert und verlangt, dass Almosen, für die man, ach so dankbar sein sollte, eigentlich Bedürftigen kleine Geschenke sind. Gut, Geschenke mag jeder gerne habe, aber nicht damit abgespeist werden – das möchte wohl niemand und ihr doch wohl auch nicht. So entsteht eine Zweiklassengesellschaft – die, die Gutes tun und die, die Gutes annehmen sollen, auch wenn sie es nicht wollen und dann auch noch darüber glücklich sein müssen. 

Es ist einmal wieder Kuddelmuddelgedankenchaos – dahingeschrieben in einer Verschnaufpause, die ich für mich alleine habe und sie erheben keinen Anspruch, weder auf Vollständigkeit, noch aus Ausgewogenheit und Gerechtigkeit…

es geht mir gut

Keine Sorge, es geht mir gut. Nichts besonderes, alles Okay! Bin nur im Weltladen von der Leiter gefallen und mein Steißbein schimmert in allen Farben. Das ist eigene Dummheit, warum will ich auch Ware aus dem höchsten Regal holen. Da wäre die Kollegin leichter dran gekommen. Sie ist schließlich 15cm größer als ich. Oder auch nicht, jedenfalls geschickter auf der Leiter.

Der große schwarze Vogel ist ein Freund, auch wenn ich den Namen nicht kenne. Besser der Vogel, als ein waberndes Nichts.

Kerzen leuchten, das Lesebuch liegt bereit, Plätzchen und Schokolade, kein Kakao, dafür Punsch und ein Himmel an dem die Engelchen Lebkuchen backen!

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20:14 UhrHalleluja!

durchbrochene Nächte

Der große schwarze Vogel fliegt in der Nacht mit leichten Schwingen, setzt sich sachte an mein Bett und flüstert mir Worte zu, die ich kenne und nicht hören möchte. Ich möchte ihn nicht füttern, den Vogel. Möchte ihn auch nicht in einen Käfig sperren, würde ihn am liebsten freilassen und ihm hinterherrufen, dass er nicht zu weit wegfliegen, mich aber nicht immer überfallen soll. Eigentlich sollte er sich outen und seinen Namen nennen, denn wen ich kenne, dem kann ich begegnen und dann brauche ich keine Angst mehr vor ihm zu haben!

Ludwig Hirsch

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