Gedanken

zwischen den Zeilen lesen

Das kann ich nicht. Mir fällt es sogar schwer Nuancen beim sprechen zu erkennen. Feinheiten, unterschwellige Feinheiten kann ich nicht oder kaum erkennen und wenn jemand in Halbsätzen redet, dann macht mich das nicht nur kirre, sondern verunsichert mich zudem auch noch. Ich mag lieber Klartext, deswegen mag ich auch die Likesternchen nicht so gerne – da weiß ich nicht, woran ich bin. Ich fange dann immer an zu interpretieren, zu mutmaßen was jemand wohl damit aussagen will. Ich kann viel mehr mit offener Kritik umgehen, als mit versteckter und Halbsätze lassen mich verwirrt zurück!

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Ansonsten ist alles wie immer, Wiebke singt ihr morgendliches Lied und Carsten k.tzt! Alles in allem nicht einfach – jedoch tägliche Realität.

Behinderung, Familie, Gedanken

singen

Das Töchting singt schon eine ganze Weile. Der Kerle hat sich die Decke über die Ohren gezogen. Seine Nacht fing später an als gedacht, weil er viel zu beschäftigt war, um zu schlafen. Heute ist Sonntag – aber eigentlich ist seit Wochen jeder Tag frei.

Was bin ich froh, dass die Junioren nicht den großen Koller haben. Es reicht, wenn ich mir Gedanken mache. Singen tue ich nicht. Sollte ich vielleicht. Nur, meine Lieder wären dem Wetter entsprechend nass – was immer auch das bedeuten mag. Ich überlasse die Interpretation euch.

Musik kommt aus der Dose. Cat Stevens: Tea for the Tillerman – mit Kopfhörern, weil Wiebke lieber selber singt.

… und gleich? Gleich ist später, weil nämlich jeder seinen Gedanken nachhängt. Meine gehen niemanden was an!