Schlagwort: Kuddelmuddelgedankenchaos

Puddingbeine

… und der Mut dennoch aufrecht zu gehen! Über verschmitzte Junioren, denen der Schalk im Nacken sitzt und die, wenn sie kurz schlechte Laune haben, den Schalter schnell umlegen können, um gleich wieder fröhliche Scherze zu machen.

Ich weiß, dass ich mir das hoch anrechnen kann – meine Ängste sind nicht ihre, sie sollen sie nicht spüren. Natürlich kostet mich das Kraft. Ich versuche, wenigstens nach außen, ‚normal‘ zu sein. Aber was ist schon ‚normal‘? 

Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurechtfinden. | Albert Einstein

Zumindest habe ich schön regelmäßig Puddingbeine. Man kann auch das als Normalität bezeichnen. Langweilen möchte ich euch mit meinen ewigen Ängsten nicht – das nervt mich ja selbst auch – bestimmt aber mein Leben.  

Lucy van Pelt

Lucy van Pelt gibt sich immer sehr viel Mühe, herrschsüchtig, gemein und egoistisch zu sein. Sie ist laut und brüllt oft herum. Ein Lächeln sieht man fast nie auf ihrem Gesicht. Sie ist eine Besserwisserin, die immer Ratschläge verteilt, egal ob man will oder nicht. Besonders für Charlie Brown ist dies eine große Belastung. Sie ist eine stete Nörglerin, mit nur einem weichen Punkt: der musikbegabte Schröder zieht sie magnetisch an. Doch dieser zieht Beethoven Lucy vor. Die unsinnige Logik ihrer Argumente erweckt den Anschein einer Wahnsinnigen. Wenn es zu Komplimenten kommt, will sie nur empfangen. Wenn sie einmal eines macht, oder sogar lächelt, steckt meistens etwas sehr Gemeines dahinter. Und noch etwas: Sie hasst Hundeküsse – speziell diejenigen von Snoopy.

Ich fühl mich grad wieder wie Lucy. Vor Jahren (manche, die mich länger kennen, werden sich erinnern); vor Jahren also, war sie mein Markenzeichen im Internet. Ich denke, ich sollte zu ihr zurückkehren. Sie war/ist sicherlich auch im Autismus-Spektrum. Nur hat es damals niemand so benannt.

∙∙∙∙∙

18:51 Uhr – Nachtrag: Die Zeichnung von Lucy habe ich per Abmahnung entfernen müssen. Bei Weiterverwendung hätte ich 900€uro zahlen müssen. 

Frauen

Frauen die nichts fordern, werden beim Wort genommen – sie bekommen nichts.

Auch wenn es so schön rosa daherkommt, so stimmt es dennoch. Internationaler Frauentag ist noch nicht. Doch ist nicht jeder Tag ein Tag für alle? 

Ich bin irre alt! Ein bisschen macht mich das, nicht nur wehmütig, sondern auch traurig. Okay, körperlich bin ich fit und ich denke, es bleibt so. Dennoch weiß ich, dass meine Kräfte schwinden. Schwinden – wie das klingt – sie werden weniger, oder mein Töchting wird schwerer. Heute Morgen war es kein Problem sie aus dem Bett zu holen. Es gab aber auch schon Tage, da musste ich schwer schnaufen. Ich lese immer noch Elke Heidenreichs Buch, jetzt die letzten Seiten, und dies Buch …

Mir geht’s gut. Ich lebe mit den diffusen Ängsten, habe es gelernt. Ich werde auch noch lernen, diese, wenn nicht vollständig zu vertreiben, so doch wenigstens ab und zu zu vergessen. Vielleicht ist es auch nur gut zu akzeptieren, dass sie zu mir gehören.

Vorm Haus rasen die Autos vorbei. Es ist eine Dreißiger-Zone, aber seit im Dorf die Hauptstraße teilweise gesperrt ist, nehmen viele die Abkürzung durch unser Mischgebiet. Die Sonne kommt raus!

Copyright © 2026 voller worte – mit und ohne Innenfutter

Theme von Anders Norén↑ ↑

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.