Schlagwort: Gedicht

aus dem Bauch heraus

Sattgrüne Blätter glänzen
nachts im Mondlicht
nichts ist perfekt
schon gar nicht die Natur

Im Schatten schläft der alte See
gespensterhaft schweben die Morgennebel
über sanften Wellen im seichten Wasser

Ich halte inne und lausche
aufs Froschgequake

© piri ulbrich

der Mittsommermann

Zurück liegt es ein halbes Jahr,
dass hier der Weihnachtsmann zugegen war.

Seit dem Fest, so sieht es aus,
ward nicht gesehn der Santa Claus,
nicht über Stock, nicht über Stein,
kann er zu uns gekommen sein.

Für Geschenke sind wir stets bereit,
auch mitten in der Sommerzeit.

Wir haben doch so viele Sommersitten,
da würd ich gern sein Rentier bitten,
komm her zu uns mit vollem Schlitten.

© Ilmar Trull (auch das Bild) übersetzt aus dem estnischen von Irja Grönholm

blau

Ich hole ein Stück
kühles Blau vom Himmel
dort ist so viel
und gleißend Licht

Hülle mich ein
in helles Linnen
darunter nichts
als nackte Haut

Dein Blick
spricht Bände
und die Hände
kannst du nur mühsam
bei dir halten

Langsam schweben
Wolkenfetzen
über meinem Haar
Finger finden ihren Weg

 – und nicht nur sie

© piri ulbrich

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