– ohne Worte –
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19:51 Uhr – Das Töchting ist überm Berg. Es geht ihr gut! Sie singt und hat gegessen.
– ohne Worte –
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19:51 Uhr – Das Töchting ist überm Berg. Es geht ihr gut! Sie singt und hat gegessen.
Es trappelt. Ich höre Schritte. Schritte? Im Haus? Mitten in der Nacht? Wer ist das? Die Junioren können nicht laufen und außer uns ist niemand im Haus. Langsam, vorsichtig bewegt sich das Geräusch, um gleich schnell wegzulaufen, wenn ich Licht anschalte. Halt – ist das Wesen im Haus oder nur unterm Dach? Ein Mensch ist es jedenfalls nicht. Trappel, trappel, trappel. Da kratzt was. Unheimlich! Trappel, trappel. Jetzt ist es in der Küche. Ich stelle das Außenlicht an und kann grad noch einen dunklen Schatten davonhuschen sehen. Unterm Dach ist es still!
Erst mal einen Kaffee, aber wo ist die Milch? Verdammt, ich habe sie gestern Abend zwischen die Tannen gestellt und vergessen. Hoffentlich ist sie noch gut. Es waren Minusgrade in der Nacht. Ach, deswegen war auch das Tierchen hier!
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