Gedanken

Druck oder was?

Viel zu oft hat sie sich unter Druck setzen lassen, viel zu oft setzte sie sich selbst unter Druck! Da sind die Sprüche der Kindheit: „Das macht man nicht!“ „Das hätte ich von dir nicht erwartet!“ „Du sollst…, du musst!“ etc. pp. Auch jetzt steht der Kessel unter Dampf.

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Ich bin unruhig, weil mir mein Körper einmal wieder die Schranken gewiesen hat – bin lahmgelegt. Kann noch nicht einmal zur Beerdigung einer guten Bekannten. Stattdessen laufe ich aufgescheucht, wie ein angeschossener Tiger im Haus herum. Ich warte auf ein Paket. Nebenbei lasse ich Fristen verstreichen und sollte endlich die Formulare ausfüllen, einen Antrag und ein Arbeitszeugnis schreiben. Fiebernd (38.5°) sitze ich und habe Gedankenbisse. Denke, was andere wohl über mich denken würden, weil nichts auf die Reihe kommt. Ich gehe nicht zum Arzt. Stecke lieber den Kopf in den Sand und mache es, wie die berühmten drei Affen. – Nichts sehen. Nichts hören. Nichts sagen.

Sollen doch die anderen sehen, was sie davon haben. Ich mache die Augen zu, dann gibt es auch kein Problem! Basta!

es ist nur

….so etwas, wie ein Tagebuch!

Aber es ist ein öffentliches Weblob.  Wie und wann es gelesen wird, wer es liest und wie es verstanden oder nicht verstanden wird, das kann und will ich nicht beeinflussen.

Ein Tagebuch kann ein Fenster zur Seele sein, es ist eine Chance sich selber kennenzulernen – ist aber immer nur eine Momentaufnahme – vergesst das nicht!

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Gedanken, Kuddelmuddel

Fragmente

Handschrift

Dieses Wort: Zartbitter – im Zusammenhang mit Schokolade, aber auch mit Trauer ist ein so schönes wie, Tannenbäume, die vom Himmel fallen. Nur dass damals, als sogenannte Tannenbäume fielen, das gar nicht schön war. Die ältere Frau sah die junge Frau an, schaute in die Augen einer alten Frau und fühlte sich auf einmal wieder als junges Mädchen. Keiner konnte so gut lügen, wie sie selbst. Nachdem sie die Stufen heruntergeschritten war und sich das wenige, was sie trug, vom Leib gerissen hatte, fühlte sie sich plötzlich wie ein Vögelchen im Himmel. Vor vielen Jahren schwor sie, sich nie wieder für ein Mannsbild zu verbiegen – ja sich überhaupt nie wieder für andere zum Hampelmann zu machen. Ob sie es durchhalten kann? Wann fragt die künstliche Intelligenz nach ihrem Schöpfer?

Immer nur die Zuhörende zu sein, weil sie selber von sich nichts preisgeben mag, ist auch so ein Stück Zartbitterschokolade…

…. mir ist grad ziemlich kuddelmuddelig zumute. Mir scheint, ich habe zu viel zugehört!