Gedanken, Kuddelmuddel

Kopf und Gefühl

Sprache ist nur die schwarze Tinte, Kopf und Gefühl machen die Bilder bunt.

Mein Kopf macht gerade Jackson Pollock, das Gefühl ist: geordnetes Chaos, meine Bronchien üben die Schnappatmung und meine mühsam aufgebaute Kondition ist im Allerwertesten. Der Kerle erklärt mir in Politikerdeutsch, dass ich doch zum Bronchioskopen gehen soll.

Warum bin ich eigentlich so früh wach? Die Junioren haben noch frei!

Behinderung, Gedanken

Gedanken

Vielleicht unterscheiden wir irgendwann mal nicht zwischen stark und schwach. Menschen sind Menschen. Manche brauchen nur Unterstützung.

Manche Menschen brauchen ein bisschen mehr Unterstützung und manchmal hilft Coolness gar nichts. Dann stehst du zwar besser da, aber geholfen hat dir deine Haltung schlussendlich nichts. Es ist mir oft genug so ergangen. Ich habe getan, als ob ich alles selbst hinbekomme, habe ein Pokerface aufgesetzt und brauchte nicht einmal eine Maske – alle, denen ich so begegnet bin, haben mir abgenommen, dass ich unglaublich stark bin. Daheim, im stillen Kämmerchen habe ich am Abend heulend in der Ecke gesessen und war nur noch ein Häufchen Elend.

Es ist nicht so, dass ich jetzt immer frage, um Hilfe bitte – aber ich mache es öfter und damit gestehe ich mir eine Schwäche zu, die ich anderen auch einräume. Auf meinem Handy habe ich einen Spruch, der ein Profilbild von mir begleitet:

Ubuntu ungamntu ngabanye abantu – Menschen sind Menschen durch andere Menschen. 

Wir können alle nicht alleine leben und manche brauchen eben ein bisschen mehr Unterstützung!