… bringt den ganzen Tag durcheinander. Aber ich war auch sehr spät dran!
Die Junioren werden um viertel nach acht mit dem Malteser-Bus abgeholt, ich bin um halb acht wachgeworden. Ohne Kaffee musste ich holterdiepolter erst den Kerle aus dem Bett holen und anziehen und dann das Prinzessinentöchting. Der Kerle war perplex und sehr kooperativ, das Töchting mal wieder extrem zickig und obendrein ein ganz klein bisschen nässlich. Sie machte sich doppelt so schwer und hatte zusätzlich noch Sonderwünsche.
Alles ging im Galopp. Waschen, anziehen, was trinken, auf den Rolli setzen – alles mal zwei. Vorsicht, jetzt kommt Eigengelob: ich habe mich selbst übertroffen und war um zehn nach acht fix und fertig! Auch zweieinhalb Schluck Kaffee hatte ich da schon getrunken.
Allerdings hängt verschlafen, den ganzen Tag an mir wie Pech und Schwefel. Ich stehe vor meiner verschlossenen bevorzugten Raritätengärtnerei, im Biocorner gab es nur schrumplige Mandarinen, die Pastorenfreundin hat einen größeren Auftrag für mich und ihre neue alte Freundin hängt sich gleich an; sie möchte auch einen Armtrainer. Auf dem Parkplatz des Drogeriemarktes hätte ich um ein Haar einen teuren Sportwagen touchiert – dummer blöder Fehler – nichts passiert. Nur geschwitzt. Meine Nase juckt, mein rechtes Schienbein ist aufgekratzt, weil‘s juckt, wie Bolle und die Junioren sind zwei Minuten später, als ich wieder Zuhause war, auch schon gekommen …
Margrit sagt:
Das klingt wirklich nach einer Meisterleistung. Respekt.
m.mama sagt:
Trotzdem gut gemeistert! Aber den Stress an so einem Tag kann ich mir vorstellen
Trude sagt:
Hui – was für ein Tag.
Gut das er rum ist.
karfunkelfee sagt:
Das Sternchen steht für einen Text, der mich am Ende zwar ziemlich aus der Puste, doch trotz verpenntem Tagesbeginn irgendwie auch zufrieden mit all dem Geschafften zurück lässt.
Ich zieh hier grad mal wieder meinen Hut vor dir und vor dem, was Du leistest.