eine Woche Freizeit

… ist für die Betreuer harte Arbeit. Diesmal war ich Betreuer, Fahrerin, Köchin, Küchenfrau und noch‘n bisschen was. Das Wetter war mehr als durchwachsen, manche behinderte Menschen waren ziemlich maulfaul, manche haben alles dreimal erzählt, manchen musste man selbst alles dreimal sagen. Kaffee, Kakao, Limo, Cola und Essen hat allen geschmeckt – zumindest waren die Schüsseln leer und abends bin ich nicht allein müde ins Bett gefallen. Die halb volle Flasche Wein steht bei mir im Kühlschrank – wer weiß wie lange? Die Junioren sind gerne mit mir nach Hause gekommen und die anderen Freizeitler wahrscheinlich auch froh in ihren eigenen Betten schlafen zu können. Alle Betreuer brauchen eine Mütze Schlaf. 

Aber schön war es doch!

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein und habe Wünsche. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨

Kategorien: Gedankenchaos

2 Kommentare

  1. Das kann ich mir gut vorstellen.

    Erholt euch gut.

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