- Ich stehe neben mir
- sehe die Sonne scheinen
- wer bin ich
- für wen
- für mich
- lebe ich mein Leben
Neulich fragte mich mal wieder jemand woher ich die Kraft nehme, zu tun, was ich tue und was mich antreibt. Ja, woher nehme ich sie?
Neulich fragte mich mal wieder jemand woher ich die Kraft nehme, zu tun, was ich tue und was mich antreibt. Ja, woher nehme ich sie?
Martha, die Momentesammlerin sagt:
Aus deinem großen Herzen und deinem Verstand.
piri sagt:
Vermutlich, obwohl ich momentan an meinem Verstand zweifle.
Nanu sagt:
Das kann dich eigentlich nur jemand fragen, der keine eigenen Kinder hat.
piri sagt:
Nein, ich frage mich doch selber.
Nanu sagt:
Die Frage kann ich nicht nachvollziehen.ich würde mein Leben für meine Kinder geben.
piri sagt:
Sorry, du brauchst aber auch nicht die Kraft, die ich brauche, für meine Kinder!
Nanu sagt:
Das ist wahr. So war es auch nicht gemeint. Du kommst ständig an deine Grenzen. Das ist überhaupt nicht vergleichbar.
Verwandlerin sagt:
Ich schicke dir eine Umarmung aus dem Odenwald!
Margrit sagt:
War der Abend auch noch porös?
piri sagt:
Momentan bröckelt es überall jederzeit.
Anne Seltmann sagt:
Sie kommt nicht aus besonderer Stärke. Sie kommt aus Liebe und Verantwortung. Wenn es um die eigenen Kinder geht, selbst erwachsene, handelt man weiter, auch wenn man eigentlich erschöpft ist, weil Aufgeben keine Option ist.
Viel Kraft entsteht auch daraus, dass sonst niemand für sie kämpft. Behörden sehen Akten, Eltern sehen Menschen. Diese stille Entschlossenheit trägt oft weiter als Mut oder Optimismus.
IMT sagt:
Liebe piri, vielleicht musst du gar nicht wissen, woher sie kommt. Dein Weitergehen ist kein Mangel an Antworten, sondern ein Zeichen von Tiefe.
Du braucht kein Heldentum, um da zu bleiben. Du bist von Bedeutung. Dein „Noch-da-sein“ reicht. Und dass du jetzt lernst, dich dabei nicht zu verlieren, ist mehr als genug. Ihr drei seid so wunderbar.