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Everybody’s Darling

Everybody’s Darling – irgendwie schafft der Kerle es immer wieder jeden für sich zu gewinnen. Auch heute! Die Mama meiner Freundin hat Flachswickel gebacken und was macht mein Sohn? Er lobt sie mit drölftauseneinhundertvierunddreiundzwanzig Worten. Er redet und redet und freut sich, dass er das Gebäck essen darf und wickelt nebenbei sämtliche weibliche Familienmitglieder um den kleinen Finger. Nur in den Mund steckt er ganz kleine Miniportionen und alles dauert ewig lange. Das Töchting sitzt derweil vor ihrem Kuchenteller und mampft den köstlichsten Nusskuchen mit frischen Früchten. Sie grinst stille vor sich hin und freut sich diebisch, wenn alle NEIN rufen, als sie sich mit Sahne absichtlich bekleckern will.

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Ich bin erschossen, müde, völlig ausgepowert, denn so charmant, wie mein Sohn sein kann, so schnell kann sich der Spieß umdrehen und er fängt an zu husten, um im nächsten Moment, völlig ausgekotzt, das größte kleine Elend zu sein, das ich persönlich kenne.

 

 

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ein Traum

Vorweg: Zu gerne hätte ich professionelleres Werkzeug und das Knowhow eine gute Audiodatei zu erstellen. Irgendjemand sollte mir mal zeigen und beibringen, wie ich Sequenzen schneiden kann. Manchmal übersteuert die Sprache und manchmal habe ich nicht die passende Musik zur Hand und ich weiß nicht, woher ich sie bekommen kann. Alles alleine machen zu müssen, ist ganz schön heavy! 

Aber nun hört und schreibt mir doch mal, was ihr davon haltet!

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es dämmert

Jetzt muss ich auch etwas über die Hitze schreiben! Eine Tropennacht liegt hinter uns. Die Junioren trinken zu wenig. Ich rede deswegen vermutlich zu viel. Doch, es muss sein. Ich kenne es, wenn ein Kind dehydriert – und das ist weiß Gott nicht schön.  Ob Carsten & Wiebke diese Woche noch in die Werkstatt gehen, hängt vom Wetter ab. Mir wäre es wurscht!

Carstens Spruch von vor zwei Jahren ist aktueller, den je: „Wenn der Sommer so ist, dann ist das wie Winter! Wir kommen nicht raus!“  Aber auch in der Wohnung wird es nicht angenehm kühl. Durch die Oberlichter knallt gnadenlos die Sonne ins Zimmer. Wiebkes Beine sind dick und tun weh. Als ich im Frühjahr so krank war, hatte ich auch Wassereinlagerungen und ich kann nachvollziehen wie angespannt das Gewebe ist und wie es schmerzt. 

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Ich werde Kaffee kochen – für den Eiscafé heute Nachmittag, werde, solange die Sonne noch einigermaßen tief steht, alle Fenster aufreißen und  Durchzug machen und hoffen, dass Carsten heute isst …

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Wenn ihr wollt, könnt ihr uns gerne etwas in den imaginären Hut werfen!  Ihr wisst, unser altes Auto  hält hoffentlich noch bis das neue kommt. Oder ihr kommentiert mal, denn viel lieber als alle Likes der Welt mag ich echte Kommentare!

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mag sein


…, dass es heute den ganzen Tag regnet. Es ist okay, solange es nicht schüttet und die Erde wegschwemmt. Der Wind, oder gar ein Sturm, macht mir nichts aus. Ich mag es am Fenster zu sitzen und hinauszublicken, am liebsten mit Carsten an meiner Seite. Dann erzählen wir uns gegenseitig Geschichten und der Kerle redet davon, wohin er reisen möchte. Ganz wehmütig wird mir dann immer, weil ich leider alleine nicht mit ihnen verreisen kann.

Dieser Sonntag beginnt besinnlich, mit einer Kaffeetasse in meiner Hand und einer Kakaotasse in des Kerles. Wiebke trinkt seit jeher aus der Glasflasche mit Trinkschnute und sie kann keine fünf Minuten mit uns am Fenster stehen bleiben. Sie ist rastlos und rollt und rollt durchs Haus – manchmal rummst es und die Türrahmen leiden …