Behinderung, Kuddelmuddelgedankenkarussell

nicht genug

Eine Freundin meint – sie ist sehr krank – wir jammern viel zu wenig. Im Prinzip hat sie recht, denn wenn wir an geeigneten Stellen mehr jammern würden, hätten wir vermutlich mehr Informationen, die uns weiterhelfen.

Es ist tatsächlich so, dass Ärzte oftmals nur in festgefahrenen Bahnen denken und manchmal gar nicht zuhören. Besonders dann, wenn schon alles feststeht – die Diagnose zum Beispiel! Da kann jemand, der auf dem Rollstuhl sitzt ja gar keine Fußschmerzen haben, weil es sie nicht benutzt! Außerdem wären des Kerles Zehen schon so oft gebrochen, da könnte man nichts machen. Nichts weiter! Keine Behandlung aufzählen, was vielleicht doch möglich wäre. Da sind des Töchtings Beine, die gerade im Sommer sehr anschwellen. Lymphdrainage würde helfen, habe ich selbst recherchiert. Nur der Arzt ist nicht draufgekommen. Als ich den Orthopäden darauf ansprach, meinte er nur, dass das nicht sein Fachgebiet sei.

Um alles kümmere ich mich gerne, aber ich übersehe so viel.

Kuddelmuddelgedankenchaos – unausgegorenes und eigentlich viellei…

Kuddelmuddel, Kuddelmuddelgedankenkarussell, Musik

Rimini

Gegenüber haben die Gartenarbeiter der Gemeinde eine wunderschön blühende Kastanie ausgedünnt – sieht irgendwie gerupft aus. So, wie ich mich ein bisschen fühle. Ein Freund – tatsächlich können Männer und Frauen befreundet sein, habe ich jetzt gemerkt – war mit mir im Handyladen. Nach fast 25 Jahren wechsele ich endlich den Anbieter und bezahle bedeutend weniger im Monat. Warum ich das nicht schon eher gemacht habe, kann ich nur damit beantworten, dass ich mich mal wieder nicht getraut habe.

Behinderung, Junioren, Kuddelmuddelgedankenkarussell

okay?

Ist das okay, wenn ich im Moment sehr einseitig tagebuchblogge?

Montagmorgen und mein Töchting ist wach. Sie singt ihre Lieder und trommelt. Ihre große Trommel ist im Wohnzimmer. Zum Glück, oder vielleicht doch nicht, weil sie dort nicht übt! Der Himmel ist ein bisschen diesig – oh, ich springe mit meinen Gedanken hin und her – vielleicht wird’s kein Terrassenwetter, das wäre schon schade! Der Kerle, er pennt. Das kann er richtig gut und Pläne schmieden. Ja, und da bin ich wieder beim Thema: Helfer:innen und die Bezahlung derer. Beide wollen reisen. Mit mir und ganz ehrlich, ich möchte es auch!

Jetzt ist erst mal heute. Anziehen, waschen, eventuell baden, dann irgendwie ein Frühstück in die Junioren reinreden, auf die Rollis setzen und zur Apotheke, testen.

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wie gestern werden es auch heute mehrere Seiten …