be- oder anderes greifen

Man begreift das Leid der anderen, man findet sogar Worte des Trostes, findet Rat für andere, die alles verloren haben. 

Das eigene Leid begreift man nicht. Findet keinen Trost, keinen Rat. | Fred Wander

Manchmal, so scheint es, sind meine Beiträge völlig aus dem Zusammenhang gerissen – sind sie wenigstens für mich nicht. Allzu persönlich kann ich nicht werden, wenn es um andere Menschen geht. Ich habe großes Mitgefühl mit einem bestimmten Menschen.

 

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein und habe Wünsche. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨

Kategorien: Gedankenchaos

2 Kommentare

  1. Der Spruch paßt auf jeden Fall immer.

    Gerade heute ist die Mutter eines Kegelbruders gestorben.
    Ich kannte sie nicht persönlich.
    Aber für ihn tut es mir unheimlich leid. Er hat sich gerade in den letzten Jahren sehr um sie gekümmert.

  2. Hm. Gerade denke ich daran, wie oft mir andere schon Trost und Rat spendeten, doch inzwischen habe ich auch schon gelernt, mich in vielen Lebenslagen ganz gut selbst trösten zu können oder nach einem Aufwallen erster Panik, mich zu sammeln, mir auch Rat geben zu können.
    Allerdings gibt es auch Situationen, die rat- und trostlos sind, einer Ohnmacht ähnlich, eine, in der Du nichts ändern oder tun kannst, die Dich lähmt und doch funktionierst Du irgendwie weiter und suchst nach Hoffnung.
    Lose Gedanken, liebe piri, ich denke an Euch drei und wünsche Euch trotz einiger Herausforderungen einen schönen Urlaub!
    Mit lieben Grüßen
    Amélie

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